Letzte Aktualisierung: 14. Juli 2017

Position

Arbeitszeit – Handlungsfähigkeit der Unternehmen stärken

Das Arbeitszeitrecht wird den Ansprüchen digital und global vernetzter Unternehmen nicht mehr gerecht. Die starren Vorgaben entsprechen auch nicht den Wünschen und Vorstellungen der Arbeitnehmer, die die Chancen der modernen Kommunikation nutzen wollen, um ihre Arbeitszeit flexibel zu gestalten. Vor diesem Hintergrund sind Forderungen nach weiteren Eingriffen in die Arbeitszeitgestaltung kontraproduktiv. Vielmehr ist mehr Flexibilität erforderlich.

Forderungen der vbw

Folgende Forderungen hat die vbw an ein modernes Arbeitszeitrecht:

  • Flexibilität im Arbeitszeitgesetz stärken
  • Ablösung der täglichen Höchstarbeitszeit zu Gunsten einer wochenbezogenen Betrachtung
  • Übernahme weiterer Flexibilisierungsmöglichkeiten aus der EU-Arbeitszeitrichtlinie (insbesondere in § 7 Arbeitszeitgesetz)
  • Keine reduzierten Vollzeitmodelle einführen
  • Keine gesetzliche Wahlarbeitszeit einführen
  • Teilzeitanspruch reduzieren statt Rückkehranspruch in Vollzeit schaffen
  • Ausnahmen bei Sonn- und Feiertagsarbeit ausbauen
  • Moderne Entgeltgestaltung ermöglichen
  • Attraktivität von Wertguthaben stärken
  • Europäischen Rechtsrahmen anpassen

Mit unserem vorliegenden Positionspapier wollen wir einen konstruktiven Beitrag leisten, um die Positionen und Argumente der Wirtschaft in die Arbeitszeitdebatte einzubringen.


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Ansprechpartner
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Julius Jacoby

Arbeitsrecht, Wirtschaftsrecht, Internationales Recht

+49 (0)89-551 78-233
Julius Jacoby
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