Letzte Aktualisierung: 02. Juli 2018

Information

Mindestlohn wird in zwei Stufen auf 9,35 Euro angehoben

Die Mindestlohnkommission hat am 26. Juni 2018 beschlossen, dass der gesetzliche Mindestlohn auf der ersten Stufe mit Wirkung zum 01. Januar 2019 von 8,84 Euro auf 9,19 Euro brutto pro Stunde und auf der zweiten Stufe mit Wirkung zum 1. Januar 2020 auf 9,35 Euro brutto je Zeitstunde erhöht werden soll.

Grundsatz: Orientierung am Tarifindex

Die Kommission hat sich auf die Entwicklung des Tarifindex des Statistischen Bundesamtes gestützt. Die erste Stufe orientiert sich an der Entwicklung des Tarifindex in den Jahren 2016 und 2017. Die zweite Stufe berücksichtigt auch die Abschlüsse im ersten Halbjahr 2018.

Umsetzung durch Rechtsverordnung der Bundesregierung

Die Mindestlohnkommission besteht aus je drei stimmberechtigten Mitgliedern der Arbeitgeber- und Gewerkschaftsseite, einem stimmberechtigten Vorsitzenden sowie aus zwei beratenden wissenschaftlichen Mitgliedern. Sie beschließt alle zwei Jahre über die Neufestlegung der Lohnuntergrenze. Die Bundesregierung muss den Kommissionsbeschluss aus verfassungsrechtlichen Gründen noch mittels einer Rechtsverordnung umsetzen. Dies gilt jedoch als „Formsache“.

Den Beschluss der Mindestlohnkommission inklusive einer Begründung sowie den ersten Bericht des Gremiums zu den Auswirkungen des Mindestlohngesetzes können Sie unter nebenstehendem Link abrufen.

Zum Beschluss der Mindestlohnkommission inklusive Begründung und zum ersten Bericht des Gremiums über die Auswirkungen des Mindestlohngesetzes gelangen Sie über die Linkbox.


Drucken
Ansprechpartner
Ansprechpartner

Dr. Florian Popella

Arbeitsrecht, Wirtschaftsrecht

+49 (0)89-551 78-233
Florian Popella
Content Sharing
Bitte loggen Sie sich ein, um den Einbettungs-Code für diese Seite zu erhalten.
nach oben