Letzte Aktualisierung: 01. Februar 2017

Position

Teilzeitbeschäftigung

Die Beschäftigung in Teilzeit und flexible Arbeitszeiten haben sich als Instrumente der modernen Gestaltung des Arbeitsalltags bewährt. Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben gleichermaßen ein Interesse daran, in gegenseitigem Einvernehmen eine für beide Seiten passende Regelung zu vereinbaren.

Die derzeitigen Überlegungen, die gesetzlichen Rechte der Arbeitnehmer zu stärken, wenn sie gegen den Willen des Arbeitgebers ihre Arbeitszeit verlängern wollen, sind deshalb kontraproduktiv. Das Teilzeit- und Befristungsgesetz sieht schon heute die vorrangige Berücksichtigung von Teilzeitkräften bei der Besetzung eines entsprechenden freien Arbeitsplatzes vor. Ein weitergehender Anspruch, der die betrieblichen
Erfordernisse unberücksichtigt lässt, ist in der Praxis nicht realisierbar.

Die bestehenden gesetzlichen Vorschriften geben Arbeitnehmern außerdem die Möglichkeit, die ursprünglich vertraglich vereinbarte Arbeitszeit einseitig zu verringern und in Teilzeit zu arbeiten. Für Arbeitgeber führt diese einseitige Reduzierung der Arbeitszeit häufig zu erheblichen Beeinträchtigungen. Nicht jeder Arbeitsplatz eignet sich für eine Beschäftigung in Teilzeit und oft fehlt qualifiziertes Personal zur Übernahme der ausfallenden Tätigkeiten. Der allgemeine Teilzeitanspruch muss deshalb abgeschafft werden.

In unserem vorliegenden Positionspapier verdeutlichen wir, inwieweit die gesetzlichen Vorgaben überarbeitet werden müssen, damit Teilzeitarbeit für beide Seiten attraktiv bleibt


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Julius Jacoby

Arbeitsrecht, Wirtschaftsrecht, Internationales Recht

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