Letzte Aktualisierung: 30. August 2018

Studie

vbw stellt Studie zum Nutzen steuerlicher Forschungsförderung in Deutschland vor

Steuerliche Forschungsförderung und das 3,5 Prozent-Ziel für Deutschland

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Der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD hält fest, dass Deutschland ein Innovationsland bleiben muss und der Bund deshalb mit den Ländern und der Wirtschaft vereinbart, bis 2025 mindestens 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Forschung und Entwicklung aufzuwenden. Heute sind es knapp drei Prozent. Das nächste halbe Prozent ist ein großer Schritt.

Deshalb will die Koalition insbesondere für forschende kleine und mittelgroße Unternehmen eine steuerliche Förderung einführen. Derzeit wird neben der genauen Ausgestaltung einer solchen Förderung vor allem diskutiert, ob sie auch für große Unternehmen gelten soll.

Steuerliche Forschungsförderung rechnet sich für den Standort

Unsere vorliegende Studie bestätigt, dass die steuerliche Forschungsförderung sehr wirksam ist. Dank des durch die Förderung angestoßenen Eigenmitteleinsatzes der Unternehmen führt sie zu einem deutlich höheren Anstieg der Forschungsausgaben als ein direkter Einsatz staatlicher Mittel für Forschung und Entwicklung. Zudem wird deutlich, dass sich die steuerliche Forschungsförderung als indirekte Förderung sehr gut mit direkter Förderung von F+E Projekten ergänzt. Deutschland braucht beide Instrumente.

Gewünschter Fördereffekt nur bei Einbeziehung aller forschenden Unternehmen

Schließlich zeigt die Studie, dass es im Sinne des 3,5-Prozent-Ziels richtig ist, die steuerliche Forschungsförderung nicht auf kleine und mittlere Unternehmen zu beschränken: Ohne den Beitrag großer Unternehmen bleibt der Impuls zu klein, und ohne einen Förderansatz in Deutschland auch für große Unternehmen wird der von anderen Staaten durch steuerliche Forschungsförderung ausgelöste Wettbewerbsdruck auf Deutschland zu groß.

Diese Ergebnisse bestätigen den Kurs der vbw, die seit langem für eine steuerliche Forschungsförderung für alle Unternehmen eintritt, unabhängig von ihrer Größe.


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Ansprechpartner
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Dr. Benedikt Rüchardt

Steuern, Finanzen, Landesentwicklung, Wirtschaft und Kommunen

+49 (0)89-551 78-249
Benedikt Rüchardt
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