Letzte Aktualisierung: 01. September 2017

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Neue Wertschöpfung durch Digitalisierung: Exponate Industrie Teil 2

Neue Wertschöpfung durch Digitalisierung

Aktuelles Leitthema des Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft ist ein digitaler Zukunftsentwurf. Auf dem Kongress am 28. Juni 2017 stellte der Zukunftsrat die Studie Neue Wertschöpfung durch Digitalisierung vor. Sie untersucht den konkreten Nutzen der Digitalisierung für die Volkswirtschaft als Ganzes, für einzelne Branchen und jeden Einzelnen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen gibt der Zukunftsrat klare Handlungsempfehlungen für Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Exponate zur Digitalisierung in der Industrie

Auf dem Kongress des Zukunftsrats zeigten innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen konkrete Anwendungen und aktuelle Trends der Digitalisierung in allen Sektoren. Aus dem Bereich Industrie stellen wir Ihnen auf der Seite des Zukunftsrats unter www.vbw-zukunftsrat.de weitere vier Exponate zur Digitalisierung in der Industrie vor.

5G für die Industrie 4.0

Der 5G Standard steht für Mobilfunknetze der nächsten Generation, die hohe Datenvolumina verarbeiten und eine große Anzahl von Geräten vernetzen. Schnelle Übertragung, integrierte Ortung und hohe Netzstabilität sind entscheidend. Das Fraunhofer IIS treibt mit Lokalisierung und Vernetzungstechnologien Lösungen und Anwendungen für Industrie 4.0 und das Internet der Dinge voran. 5G ist Voraussetzung für Echtzeitanwendungen unter komplexen und schwierigen Umgebungsbedingungen, ohne Wechsel des Funkstandards oder weiterer Zusatzgeräte. Anwendungsbeispiele sind kognitive Sensorik, das automatisierte Fahren oder die Ortung von autonomen Systemen in Lagerhallen. Mehr erfahren Sie im Video .

Datenschutz für sensible Geschäftsprozesse

Komplexe Algorithmen und Geschäftsprozesse sind schützenswerte Güter, deren Grundlage vernetzte Geräte bilden. Diese sind jedoch oft anfällig für Angriffe. Der am Fraunhofer AISEC entwickelte Trusted Connector sorgt für eine Kontrolle der Datenströme. Eine sichere Ausführungsumgebung auf Basis von Containern ermöglicht eine strikte Isolation der laufenden Anwendungen. So werden Daten und die Software vor Verlust und unerwünschter Modifikation geschützt. Eine Integritätsprüfung der Daten und installierten Anwendungen in Verbindung mit einem hardwarebasierten Sicherheitsmodul gewährleistet eine hohe Vertrauenswürdigkeit. Eine flexible Zugriffs- und Datenflusskontrolle ermöglicht die Gestaltung der Datenflüsse innerhalb und außerhalb des Unternehmens. Mehr erfahren Sie im Video .

Kommissionierung mit Datenbrille

Die Kommissionierung ist eine der zentralen Aufgaben der Logistik. Eine Unterstützung für den Kommissionierer bietet dabei die am Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik (fml) der Technischen Universität München entwickelte Kommissioniertechnologie Pick-by-Vision. Das System stellt dem Kommissionierer mithilfe einer Datenbrille relevante Auftragsinformationen direkt in dessen Blickfeld zur Verfügung und ermöglicht ein freihändiges Arbeiten. Mehr erfahren Sie im Video .

Fassadenelemente aus dem 3D-Drucker

Die additive Fertigung, auch 3D-Druck genannt, findet mittlerweile in vielen verschiedenen Branchen und Produktionsbereichen Anwendung. An der TU München wurde mit diesem Verfahren eine transparente und multifunktionale Gebäudehülle entwickelt. Die verschiedenen Fassadenfunktionen (lastabtragen, dämmen, belüften, verschatten und belichten) wurden über „Funktiongeometrien“ in das Bauteil integriert und mit dem transparenten Material PETG in einem Fertigungsschritt hergestellt. Die additive Fertigung ermöglicht hier eine große Gestaltungsfreiheit und Anpassbarkeit an verschiedene Umweltparameter wie Sonnenstand und Klima. Mehr erfahren Sie im Video.


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Dr. Manfred Heublein

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