Letzte Aktualisierung: 30. Juli 2018

Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft

Gesundheit und Medizin – Chancen für Bayern

Wie kann eine bestmögliche Versorgung gewährleistet werden? Wie können wir die Kosten für das deutsche Gesundheitssystem langfristig im Griff behalten? Welche technologischen Veränderungen prägen das Gesundheitswesen? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des Kongresses des Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft, der am 16. Juli 2018 in München stattfand. Dabei wurde auch die neue vbw Studie Gesundheit und Medizin – Herausforderungen und Chancen vor über 400 Teilnehmern präsentiert.

Studie zu Gesundheit und Medizin

Die von der Prognos AG erstellte Studie zeigt, welche Trends und Herausforderungen schon heute das Gesundheitswesen maßgeblich beeinflussen und wie neue Technologien bei der Bewältigung der Veränderungen durch den demografischen Wandel, den Fachkräftemangel oder Individualisierung und Urbanisierung helfen können. Darüber hinaus wird die Bedeutung des Gesundheitsstandorts Bayern analysiert und herausgearbeitet, welche Chancen sich für innovative bayerische Unternehmen ergeben.

Handlungsempfehlungen des Zukunftsrats

Aufbauend auf den Ergebnissen der Studie gibt der Zukunftsrat Empfehlungen an Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft mit dem Ziel, nicht nur zusätzliche Wertschöpfung durch innovative Produkte, Geschäftsmodelle und Prozesse zu generieren, sondern auch den Gesundheitsstandort fit für künftige Herausforderungen zu machen. Eine Schlüsselrolle nehmen dabei die Digitalisierung und die Schaffung einer innovations- und forschungsfreundlichen Umgebung ein. So empfiehlt der Zukunftsrat die sofortige Einführung einer elektronischen Patientenkarte und -akte, die den Informationsfluss zwischen den Akteuren im Gesundheitsbereich verbessert und so die Effizienz steigert. Darauf aufbauend ist eine deutlich bessere Nutzung der Daten – unter anderem unter Einsatz Künstlicher Intelligenz – notwendig. Allgemein müssen die Rahmenbedingungen für den Einsatz neuer Technologien und Therapien verbessert werden, zum Beispiel durch zielgerichtete Anreize und eine runderneuerte Erfolgsmessung. Eine steuerliche Förderung von F+E und das richtige Umfeld für Start-ups auch im medizinischen Bereich sind weitere Bausteine. Auf der Veranstaltung konnten naturgemäß nur Auszüge durch die Mitglieder präsentiert werden – die vollständigen Handlungsempfehlungen stehen hier zum Download zur Verfügung.

Innovative Produkte und Geschäftsmodelle aus dem Gesundheitswesen

Im Ausstellerbereich zeigten 48 Unternehmen und Forschungseinrichtungen Exponate aus den Bereichen Prävention, Diagnose, Therapie, Assistenz und Pflege. Bei einem Rundgang informierten sich Mitglieder des Zukunftsrats und Gäste über die vielfältigen Innovationen und Projektideen der Aussteller. Vertreten waren neben etablierten Unternehmen der Gesundheitswirtschaft unter anderem auch zahlreiche Start-Ups und Ausgründungen aus Forschungseinrichtungen, die zum Großteil dem stark wachsenden Bereich der digitalen Gesundheitswirtschaft zugeordnet werden können. Auf der Homepage des vbw Zukunftsrats werden wir sukzessive alle Aussteller präsentieren.

Der Zukunftsrat steht Rede und Antwort

Die abschließende Runde Frag den Rat wurde wie in den Vorjahren in bewährter Weise von vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt moderiert. Die Mitglieder des Zukunftsrats beantworteten dabei unter anderem Fragen zur Entwicklung und zum Einsatz neuer Technologien im Gesundheitssystem und zu den notwendigen Rahmenbedingungen für die Gesundheitswirtschaft am Standort Bayern. Beim anschließenden Get-together wurden die Gespräche fortgeführt.


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Ansprechpartner
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Dr. Christina Hans

Zukunftsrat

+49 (0)89-55 178-249
Christina Hans
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