Letzte Aktualisierung: 22. Oktober 2018

Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft / Mitte

Rückblick - Gesundheit und Medizin – Chancen für Bayern

Bei der Veranstaltung des Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft am 19. Oktober 2018 in Regensburg wurde die vbw Studie Gesundheit und Medizin – Herausforderungen und Chancen vorgestellt. Einleitend machte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt deutlich, dass die Zukunftstechnologien aus dem Bereich Gesundheit und Medizin kraftvoll vorangetrieben und die richtigen Rahmenbedingungen für innovative Unternehmen in diesem Feld geschaffen werden müssen.

vbw Studie Gesundheit und Medizin – Herausforderungen und Chancen

Im Anschluss präsentierte Dr. Oliver Ehrentraut von der Prognos AG die zentralen Inhalte der Studie und zeigte auf, welche Trends und Herausforderungen schon heute das Gesundheitswesen maßgeblich beeinflussen und wie neue Technologien bei der Bewältigung der Veränderungen durch den demografischen Wandel, den Fachkräftemangel oder Individualisierung und Urbanisierung helfen können. Darüber hinaus ging er auf die Bedeutung des Gesundheitsstandorts Bayern ein und erläuterte, welche Chancen sich für innovative bayerische Unternehmen ergeben. So wird insbesondere für den Bereich mHealth bis 2020 ein Umsatzwachstum von 41 Prozent pro Jahr erwartet.

Handlungsempfehlungen des Zukunftsrats

Aufbauend auf den Ergebnissen der Studie hat der Zukunftsrat Handlungsempfehlungen an Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft formuliert. Ziel ist dabei, nicht nur zusätzliche Wertschöpfung durch innovative Produkte, Geschäftsmodelle und Prozesse zu generieren, sondern auch den Gesundheitsstandort fit für künftige Herausforderungen zu machen. Bei der Veranstaltung in Regensburg präsentierte Prof. Gerd Hirzinger vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ausgewählte Handlungsempfehlungen zum Thema Robotik und Assistenzsysteme. Entscheidend ist dabei, eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten, neue Technologien und Synergien stärker zu nutzen, Prozesse zu optimieren und Akzeptanz zu erzeugen. Zum Einstieg in die Thematik stellte Julian Klodmann vom DLR den Miro Roboter Arm als praktisches Beispiel vor.

Auch digitale Technologien erreichen im Gesundheitswesen einen immer höheren Stellenwert. Maria-Theresa Grundler von der Biogen GmbH zeigte mit ihrer App Cleo, wie Patienten mit Multipler Sklerose im Alltag digital unterstützt werden können. Prof. Udo Lindemann, Ordinarius im Ruhestand für Produktentwicklung von der TU München führte danach aus, dass die Digitalisierung im Gesundheitsbereich gezielt vorangetrieben und gefördert werden muss und was beim Einsatz Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen zu beachten ist. Welchen Nutzen in der Medizin entfalten kann, zeigte ein kurzer Film, den Sie sich hier ansehen können. Natürlich konnte bei der Veranstaltung nur ein kleiner Teil der Empfehlungen des Zukunftsrats präsentiert werden – die vollständigen Handlungsempfehlungen stehen hier zum Download zur Verfügung.

Diskussionsrunde Frag den Rat

In der von den vbw Geschäftsführern Hermann Brandl und Dr. Jutta Krogull moderierten Diskussionsrunde stellten sich neben Bertram Brossardt und den Mitgliedern des Zukunftsrats auch Gregor Schneider, Leiter des Geschäftsfelds agpure der RAS AG aus Regensburg und Thomas Oeben, geschäftsführender Vorstand von Dein Nachbar e.V. den Fragen der Besucher.

Rückblick

Rückblick - Gesundheit und Medizin – Chancen für Bayern
am 19.10.2018 in Regensburg

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Dr. Christina Hans

Zukunftsrat

+49 (0)89-55 178-249
Christina Hans
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