Letzte Aktualisierung: 05. Oktober 2017

Information

Digitalisierungstrends im Dienstleistungssektor Teil 3

Aktuelles Leitthema des Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft ist ein digitaler Zukunftsentwurf. Auf dem Kongress am 28. Juni 2017 stellte der Zukunftsrat die Studie Neue Wertschöpfung durch Digitalisierung vor. Sie untersucht den konkreten Nutzen der Digitalisierung für die Volkswirtschaft als Ganzes, für einzelne Branchen und jeden Einzelnen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen gibt der Zukunftsrat klare Handlungsempfehlungen für Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Exponate zur Digitalisierung im Dienstleistungssektor

Auf dem Kongress des Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft zeigten innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen konkrete Anwendungen und aktuelle Trends der Digitalisierung in allen Sektoren. Aus dem Bereich der Dienstleistungen stellen wir Ihnen auf der Seite des Zukunftsrats unter www.vbw-zukunftsrat.de zahlreiche Exponate vor, die durch Digitalisierung neue Wertschöpfung schaffen. Informationen über die weiteren Exponate aus dem Dienstleistungssektor finden Sie auch in Teil 1 und Teil 2 der Artikelserie.

BR Digital Usability Lab

Die Bedürfnisse des breiten Zielpublikums der öffentlich-rechtlichen Sender haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert, denn das digitale Zeitalter bringt den Wunsch nach Flexibilität und neuen technischen Lösungen, die die eigenen Präferenzen und Gewohnheiten in ihrer Individualität berücksichtigen sollen. Der Bayerische Rundfunk begegnet dieser Herausforderung mit einer neuen trimedialen Schwerpunktsetzung, bei der Audio- und Videoformate nicht nur über die klassischen Kanäle von Funk und Fernsehen, sondern auch online in gewohnt hoher Qualität angeboten werden sollen. Der BR setzt diese Strategie mit der Konzeption und Entwicklung digitaler Produkte wie Web- und Mobile-Anwendungen um. Dabei stehen Regionalität und technologische Innovation untrennbar nebeneinander. Mehr erfahren Sie im Video .

Maschinelles Lernen zur Strukturierung von Dokumentensammlungen

Um der raschen Entwicklung z.B. in der Nanotechnologie folgen zu können, greift man vermehrt auf bibliometrische Methoden zurück. Ziel der Untersuchung ist es Tools zu entwickeln, die Entscheidungsträgern einen quantitativen Überblick über diese komplexen Forschungsinhalte bereitstellt. Die Veröffentlichungen sollen automatisiert hinsichtlich ihrer geographischen Verteilung und ihrer Forschungsinhalte ausgewertet werden. Letztere lassen sich durch Themenmodellierung aus der Vielzahl der Abstracts extrahieren. Themenmodellierung vereint Methoden aus den Bereichen Machine Learning und Natural Language Processing und kann die unbekannte thematische Struktur einer Dokumentsammlung aufdecken. Jedes Dokument wird automatisch mit den darin enthaltenen Themen annotiert. Mehr erfahren Sie im Video .

Blockchain zur Zeugnisvalidierung

Ziel des Projektes ist es, anhand eines einfachen Szenarios aus dem Umfeld der öffentlichen Verwaltung die Einsatzmöglichkeiten der Blockchain - Technologie beispielhaft darzustellen. Hierzu sollen Informationen zu Zeugnissen verteilt abgespeichert werden, die den Prüfern – z. B. Personalabteilungen von Unternehmen – eine Überprüfung auf Veränderungen des Inhalts ermöglichen. Da in einer Blockchain gespeicherte Daten nicht verändert werden können, werden offizielle Korrektureinträge (z. B. Änderungen des Gültigkeitszeitraums oder Stornierung) nach dem gleichen Prinzip hinterlegt und über die ursprüngliche Transaktions- ID miteinander verknüpft. Mehr erfahren Sie im Video .

Additiv gefertigter Roboterarm

Additive Fertigungsverfahren vereinen den entscheidenden Vorteil, ohne bauteilspezifische Werkzeuge oder Formen auszukommen und bieten somit individuelle Designmöglichkeiten sowohl für Kunststoffe als auch für Metalle. Ein additiv gefertigter Roboterarm mit strukturoptimierten Achsen aus Kunststoff und Verbindungselementen aus Metall zeigt das Leichtbaupotential der additiven Fertigung auf und vereint mehrere Materialien und Verfahren in einem Demonstrator. Er wurde im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 814 (SFB 814) – Additive Fertigung designt sowie gefertigt. Der SFB 814 betreibt Grundlagenforschung im Themenkomplex additiver Fertigungstechnologien und hat das Ziel, zukünftig neue, mehrphasige Werkstoffe verfügbar zu machen, die Reproduzierbarkeit und Robustheit der Prozesse zu erhöhen sowie neue Prozessstrategien zu entwickeln. Mehr erfahren Sie im Video .

Zentrum für Gekoppelte Intelligente Energiesysteme

Das Zentrum für Gekoppelte Intelligente Energiesysteme der TU München fokussiert sich auf die Energiesystemforschung. Das Ziel ist die Entwicklung tragfähiger Konzepte um große Anteile erneuerbarer und dezentraler Energiequellen in das bestehende Energiesystem zu integrieren. Es wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, indem nicht nur Strom, sondern auch Wärme, Verkehr, Kommunikation und verteilte Rechenleistung betrachtet werden. Die Ergebnisse aus Forschungsprojekten sollen insbesondere in die Politik, Industrie und Gesellschaft getragen werden. Mehr erfahren Sie im Video .


Drucken
Ansprechpartner
Ansprechpartner

Dr. Manfred Heublein

+49 (0)89-551 78 91-276
Manfred Heublein
Content Sharing
Bitte loggen Sie sich ein, um den Einbettungs-Code für diese Seite zu erhalten.
nach oben