Letzte Aktualisierung: 04. Juli 2019

Information

Bayerisches Wirtschaftsministerium justiert Technologieförderprogramme neu

Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat seine Technologieförderprogramme neu ausgerichtet und weiterentwickelt.

Förderlotse bei Projektträger Bayern

Neu ist der Förderlotse, der als einheitlicher Ansprechpartner bei Projektträger Bayern den förderinteressierten Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen alle Informationen zum gesamten Spektrum der Technologieförderprogramme auf EU-, Bundes- und Landesebene vermittelt.

Verbundforschungsprogramm BayVFP

Die bisherigen Verbundforschungsprogramme werden im Verbundforschungsprogramm BayVFP mit den Handlungsfeldern Werkstoffe und Materialien, Life Science, Digitalisierung sowie Mobilität zusammengefasst. Damit soll gewährleistet werden, dass Vorhaben an den innovationsträchtigen Schnittstellen zwischen den Handlungsfeldern gefördert werden können.

Bayerisches Technologieförderungsprogramm plus

Im Bayerischen Technologieförderungsprogramm plus (BayTP+) werden künftig auch Großunternehmen bei strategisch relevanten F+E-Vorhaben unterstützt. Darüber hinaus werden die Personalkostenpauschalen für den großen Mittelstand (bis 1.000 Beschäftigte) um elf Prozent und für Großunternehmen (mehr als 1.000 Beschäftigte) um 33 Prozent erhöht.

Mehr Unterstützung für Gründungswillige in Hochschulen

Das an Hochschulausgründungen gerichtete Programm zur Validierung von Forschungsergebnissen und Gründungen wurde ebenso überarbeitet wie das Programm zur Unterstützung des leichteren Übergangs in eine Gründerexistenz (FLÜGGE). Gründungswillige Hochschulangehörige werden künftig auch mit Stipendien unterstützt.

Bewertung

Das Bayerische Wirtschaftsministerium greift damit wichtige Empfehlungen des Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft auf. In dem Gremium wirkt neben Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft traditionell auch der amtierende Wirtschaftsminister mit. Die Neuausrichtung der Forschungsförderung leistet einen erheblichen Beitrag zur Stärkung des Forschungsstandorts Bayern.


Drucken
nach oben