Letzte Aktualisierung: 06. März 2019

Information

Bessere Rahmenbedingungen für Frauen

Die Rahmenbedingungen für arbeitende Frauen haben sich in den vergangenen Jahren verbessert. Nichtsdestotrotz ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, diese weiter zu entwickeln.

vbw Konzept für bessere Rahmenbedingungen

Um bessere Rahmenbedingungen für Frauen in der Arbeitswelt zu erreichen, bedarf es einer gesamtgesellschaftlichen Anstrengung. Mit dem Aktionsprogramm Frauen in der Arbeitswelt stellt die vbw in vier Säulen Vorschläge zur Diskussion. Die wichtigsten Punkte sind:

1. Gesellschaft

  • Tradierte Rollenbilder verändern
  • Branchen- und Berufswahl von Frauen ausweiten

2. Staat und Politik

  • Ausreichende Infrastruktur für Kinderbetreuung und Pflege schaffen
  • Einschränkende Bürokratie für die Betriebe verringern
  • Staatliche Fehlanreize beseitigen

3. Unternehmen

  • Familienfreundliche Personalpolitik in den Unternehmen

4. Institutionen

  • Unterstützung durch Best-Practice-Projekte der Verbände

Praktische Hilfen

Ziel der gemeinsamen Anstrengungen muss es sein, attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen und Hemmnisse abzubauen, die Chancen für Frauen auf allen Ebenen des Arbeitsmarkts behindern. Das ist nicht allein eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch wirtschaftlich notwendig. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der immer wichtiger werdenden Sicherung des Fachkräftebedarfs ist eine höhere Erwerbstätigkeit ein immer bedeutenderer Aspekt.

Modellprojekt Frauen in Führungspositionen

Die bayerischen Arbeitgeberverbände unterstützen die Förderung von Frauen mit verschiedenen Modellen. Bereits 2010 haben die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft das Projekt Frauen in Führungspositionen – ein überbetrieblicher, unternehmensorientierter Ansatz entwickelt.

Das Projekt richtet sich an weibliche Fachkräfte aus Mitgliedsunternehmen mit dem Entwicklungspotenzial, Führungsaufgaben zu übernehmen. Die teilnehmenden Frauen durchlaufen über zwei Jahre hinweg Workshops. Das Projekt verfolgt einen unternehmensorientierten Ansatz und bezieht die Geschäftsführung und die direkten Führungskräfte der involvierten Frauen mit ein. Jeder Teilnehmerin wird ein Mentor beziehungsweise ­eine Mentorin aus ihrem Unternehmen zur Seite gestellt, die die Frauen bei ihrer Weiterentwicklung unterstützen. Außerdem profitieren die Teilnehmer von einer virtuellen Austausch- und Informationsplattform. Die positiven Rückmeldungen aus den teilnehmenden Betrieben haben dazu geführt, eine neue Staffel aufzulegen, die im Frühjahr 2018 gestartet ist.


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Ansprechpartner
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Franz Niedermaier

Frauen-, Familien- und Gesundheitspolitik, Kirche/Kultur Pflegeversicherung, Krankenversicherung, BGM/BGF

+49 (0)89-551 78-214
Franz Niedermaier
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