Letzte Aktualisierung: 05. Oktober 2017

Information

Verbände fördern exzellente MINT-Gymnasien

Im Rahmen der Veranstaltung MINT100 – Das Regionalforum von MINT-EC in Neusäß sind sieben bayerische Gymnasien in das nationale Excellence-Netzwerk MINT-EC aufgenommen worden. Stephanie Ammicht, bayme vbm vbw Geschäftsführerin Schwaben, Georg Eisenreich, Staatssekretär im Bayerischen Kultusministerium, und Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender des MINT-EC, überreichten den Schulvertretern die Aufnahmeurkunden. Die Gymnasien des Netzwerks im Freistaat profitierten von der MINT-Excellence-Initiative an bayerischen Gymnasien, die bayme vbm vbw 2013 gemeinsam mit dem MINT EC e V. ins Leben gerufen haben.

MINT-Förderung wichtig für den Wirtschaftsstandort

Bei der Veranstaltung am 05. Oktober am Justus-von-Liebig-Gymnasium in Neusäß betonte Stephanie Ammicht die Bedeutung einer effektiven MINT-Förderung: "Um unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit und so den Wohlstand in Bayern zu bewahren, brauchen unsere Unternehmen genügend gut ausgebildete MINT-Nachwuchskräfte."

Das sind die sieben neuen MINT-EC-Schulen

Folgende bayerische Schulen konnten sich über die Aufnahme in das Netzwerk freuen:

  • Gymnasium Dorfen
  • Hallertau-Gymnasium Wolnzach
  • Ludwig-Thoma-Gymnasium Prien
  • Gymnasium Ernestinum Coburg
  • Gymnasium Höchstadt
  • Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg
  • Herzog-Christian-August-Gymnasium Sulzbach-Rosenberg

Über die MINT Excellence-Initiative

Damit gehören 295 Gymnasien - darunter nun 52 bayerische Schulen - dem Excellence-Netzwerk an. MINT EC e. V. ist eine Initiative der Wirtschaft zur Förderung exzellenter mathematisch-naturwissenschaftlicher Gymnasien und zur Qualifizierung von MINT-Nachwuchskräften in Deutschland. Die MINT-Excellence-Initiative an bayerischen Gymnasien ist zum Schuljahr 2013/2014 gestartet und wird von bayme vbm vbw als Hauptsponsoren finanziert.

Neben der MINT-Excellence-Initiative an bayerischen Gymnasien unterstützen bayme vbm vbw mit einer Reihe weiterer Aktivitäten die Fachkräftesicherung im MINT-Bereich. Hierzu zählen unter anderem folgende Projekte:

MINT21-Initiative an Bayerischen Realschulen

Die MINT 21-Initiative an bayerischen Realschulen fördert die qualitative Verbesserung des MINT-Unterrichts. Dabei soll eine Steigerung des Schüleranteils insgesamt und genderspezifisch (Anteil der Mädchen) an der Wahlpflichtfächergruppe I (mathematisch-naturwissenschaftlich-technischer Bereich) erreicht werden. Realschüler und insbesondere Realschülerinnen will man auf diese Weise für den MINT-Bereich begeistern, ihre Begabungen erkennen und fördern und sie somit verstärkt für technische Berufe und Studiengänge gewinnen. Um diese Ziele zu realisieren, haben das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus, das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. sowie die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm und die vbw gemeinsam die MINT 21-Initiative gestartet.

Technik – Zukunft in Bayern 4.0

Die Bildungsinitiative, die seit dem Jahr 2000 besteht, bietet in mehreren Teilprojekten Bildungsangebote an, bei denen Kinder und Jugendliche vom Kindergartenalter bis zum Eintritt ins Berufsleben in die Welt der Technik und Naturwissenschaft eintauchen. Die Initiative trägt damit in kreativer Art und Weise zu einer frühzeitigen Nachwuchsgewinnung im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich bei. Zudem stellt sie nachhaltig positive Verbindungen zwischen Schule und Wirtschaft her. Träger der Initiative ist Wirtschaft im Dialog im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw e. V.). Hauptsponsoren der Initiative sind bayme vbm – Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie agiert als Förderer.

Girls‘ Day Akademie

Mit der Girls‘ Day Akademie haben die Verbände gemeinsam mit der Agentur für Arbeit in Bayern und dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft im Herbst 2013 ein Projekt gestartet, das sich gezielt an Mädchen richtet. Ziel ist es, über ein gesamtes Schuljahr hinweg an 16 Akademien in Bayern die Teilnehmerinnen für Technik zu begeistern. Einmal in der Woche treffen sich die Schülerinnen der Akademien am Nachmittag, erproben ihre technischen Fähigkeiten und erhalten einen Einblick in die Berufe der Metall- und Elektroindustrie. Zum Beispiel besuchen sie kooperierende Unternehmen und erstellen dort ein Werkstück. Auszubildende erzählen von ihrem Berufsalltag und erläutern den Schülerinnen, was hinter ihrem Ausbildungsberuf steckt.

MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern

Im Rahmen des Projekts treiben einzelne bayerische Hochschulen vor Ort unterschiedliche Maßnahmen voran, etwa im Bereich des Übergangs von der Schule zur Hochschule. Das Angebot reicht vom Frühstudium bis zur Verbesserung der Lehr-/Lernkonzepte unter Berücksichtigung der zunehmenden Heterogenität der Studienanfänger. Neben den übergeordneten Zielen "MINT-Förderung" und "Prävention des Studienabbruchs" stehen die Regionalisierung der Bildungsangebote, die Begabtenförderung, der richtige Umgang mit der studentischen Heterogenität (Diversity) sowie die optimale Vernetzung im Übergang von der Schule ins Studium im Vordergrund. Projektträger von MINTerAKTIV ist das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. bayme vbm vbw fungieren als Sponsoren. Vier Universitäten und zehn Hochschulen für angewandte Wissenschaften erhalten eine Förderung.


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Ansprechpartner
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Dr. Lutz Korndörfer

Hochschule, Projekte

+49 (0)89-55178-222
Lutz Korndörfer
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