Letzte Aktualisierung: 14. Februar 2019

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BSH Hausgeräte GmbH überzeugt mit Projekten zur Gesundheitsförderung

Laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik wird der Anteil der Bevölkerung im Erwerbsalter schon in den nächsten zwei Jahrzehnten drastisch zurückgehen. Zwar wächst die Gesamtbevölkerung im Freistaat zwischen 2017 und 2037 um rund eine halbe Million Menschen auf knapp 13,5 Millionen. Doch betrifft diese Steigerung wesentlich die Alterskohorte der Über 65-Jährigen. Diese Gruppe wird um gut 36,3 Prozent anwachsen. Dagegen wird die Gruppe der 18- bis unter 40-Jährigen um 7,8 Prozent und die der 40- bis unter 65-Jährigen um 5,9 Prozent sinken. Dadurch schrumpft auch in Bayern der Anteil der Bevölkerung im Erwerbsalter drastisch. Schon heute kämpfen Unternehmen um Fachkräfte; in Zukunft wird sich die Mangelsituation aller Voraussicht nach noch deutlich verschärfen. Die Arbeitskraft der Beschäftigten möglichst lange zu erhalten, ist daher ein wichtiger Baustein zur Fachkräftesicherung.

Potenziale älterer Beschäftigter müssen gehoben werden

Die Initiative "Ältere und Arbeitswelt" will einen Beitrag dazu leisten, älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine lange Erwerbstätigkeit bei guter Gesundheit und Motivation zu ermöglichen. Partner der im Frühjahr 2011 gegründeten Initiative sind neben der vbw das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, die Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern, der Bayerische Industrie- und Handelskammertag e. V., der Deutsche Gewerkschaftsbund Bayern und die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit. Um die Ziele der Initiative zu erreichen, kommt gerade guten Beispielen aus der Betriebspraxis eine herausgehobene Bedeutung zu.

BSH Hausgeräte GmbH legt Fokus auf Gesundheitsförderung und -management

Die BSH Hausgeräte GmbH kann mit einem ganzen Bündel an Maßnahmen aufwarten. Etwa ein Drittel der rund 2.900 Beschäftigten in Dillingen ist älter als 50 Jahre. Viele davon gehören dem Unternehmen den größten Teil ihres Berufslebens an. Umso wichtiger ist es, die Belegschaft gesund und fit zu halten. So setzt die BSH auf Ergonomie und Prävention und bietet ihren Beschäftigten in Zusammenarbeit mit dem Werksarzt, den Krankenkassen, dem Betriebsrat, der Personalabteilung und der Sozialberatung ein umfassendes Präventionsprogramm an. Durch die frühzeitige Erkennung von Risikofaktoren und Erkrankungen steigt die Chance, die Arbeitsfähigkeit dauerhaft zu sichern. Um die Belastungen am Arbeitsplatz zu analysieren, setzt die BSH seit Januar 2016 das sog. EAWS (Ergonomic Assessment Worksheet) ein, welches die Bereiche Körperhaltung, Aktionskräfte, Lastenhaltung und die Belastungen der oberen Extremitäten bei repetitiven und kurzzyklischen Tätigkeiten abdeckt.

Darüber hinaus bietet die BSH hauseigene Kuren sowie Kuren in Kooperation mit der Deutschen Rentenversicherung zur Gesundheitsvorsorge an, des Weiteren auch Ausgleichs- und Regenerationstrainings in Kooperation mit einem Fitnesscenter, ein Gesundheitsmanagement mit Eingliederungsmanagement, Wiedereingliederung und Hilfe bei Suchterkrankungen. Dazu besteht mit einem Ansprechpartner zur Suchtprävention zudem ein soziales Beratungsangebot. Außerdem gibt es regelmäßig Angebote wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Screenings, Grippeschutzimpfungen oder Vorträge, die das Gesundheitsbewusstsein der Mitarbeiter fördern sollen. Nicht zuletzt wird auch in der Kantine auf gesunde Speisenangebote geachtet.

Auch demografieorientierte Arbeitsorganisation wird gelebt

Im Bereich der demografieorientierten Arbeitsorganisation fördert die BSH die Rotation am Arbeitsplatz zur Vermeidung einseitiger Belastungen und bietet spezielle Arbeitsplätze für leistungsgewandelte Mitarbeiter. Mit dem Angebot „Perspektive Teilzeit“ ermöglicht die BSH überdies vielfältige Teilzeitmodelle, zum Teil unterstützt durch Homeoffice und Telearbeit; neben der „klassischen“ Teilzeit kann das Arbeitsvolumen mit Regelungen zur Eltern- oder Pflegeteilzeit, mit Job-Sharing, einem Sabbatical sowie Altersteilzeit lebensphasenorientiert an die persönliche Situation der Mitarbeiter angepasst werden kann. Insgesamt bietet die BSH ihren Beschäftigten eine beeindruckende Fülle an Programmen zur Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention.

Die Initiative „Ältere und Arbeitswelt“ präsentiert das Unternehmen gerne in der Reihe der „Best Practices“. Auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales finden Sie neben der BSH Hausgeräte GmbH noch weitere interessante Beispiele.

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Broschüre Ältere und Arbeitswelt

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Ansprechpartner
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Dr. Markus Meyer

Arbeitsmarktpolitik, Arbeitslosenversicherung, Grundsicherung, Fachkräftesicherung

+49 (0)89-551 78-214
Markus Meyer
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