Letzte Aktualisierung: 08. Mai 2018

Position

Brexit gestalten - Rechtssicherheit für die Wirtschaft erhalten

Der Brexit wirft seinen Schatten voraus

Bayerische Betriebe spüren bereits erste Folgen der Brexit-Entscheidung. Aktuelle Umfragen in der Metall- und Elektroindustrie machen wirtschaftliche Einbußen deutlich, vor allem im Hinblick auf den Wechselkurs. In Zukunft rechnen die Unternehmen zudem mit einer konjunkturbedingten schwächeren Nachfrage aus UK sowie einem eingeschränkten Warenaustausch wegen Handelshemmnissen.

Kein Exit vom Brexit

Ein Exit vom Brexit ist nach heutigem Stand nahezu ausgeschlossen. Daher gilt es, in einer Fülle von Feldern und Arbeitsbereichen einen klaren Schnitt zu machen und die weitere konstruktive Zusammenarbeit der EU mit dem Vereinigten Königreich (UK) vorzubereiten. Von besonderer Relevanz ist eine Regelung der Grenzüberschreitenden Rechtsbeziehungen und ein geeignetes Verfahren für den internationalen Personaleinsatz. Er ist für international aufgestellte Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Hier muss durch Folgevereinbarungen nach dem Brexit die Freizügigkeit weitestgehend erhalten bleiben, vordringlich in den Bereichen des Sozialversicherungsrechts und des Arbeitsgenehmigungs- und Aufenthaltsrechts.

Forschungszusammenarbeit erhalten

Ein weiterer neuralgischer Punkt ist die künftige Zusammenarbeit im Forschungsbereich. Das Ausscheiden des Vereinigten Königreichs aus der EU kann angesichts der engen Verflechtung der europäischen Forschungslandschaft erheblichen Schaden anrichten – zu beiderseitigem Nachteil. Deshalb gilt es nach neuen Wegen der Zusammenarbeit zu suchen.


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Tatjana Marcukov

Außenwirtschaft

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