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    Letzte Aktualisierung: 21. April 2016

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    Fahrplan zur Vertiefung des EU-Binnenmarkts

    Am 28. Oktober 2015 hat die EU-Kommission ihren Fahrplan zur Vertiefung des europäischen Binnenmarkts vorgestellt, mit dem sie noch bestehende Barrieren beseitigen will. Der Binnenmarkt stellt eines der größten europäischen Erfolgsprojekte dar, mit dem ein freier Fluss von Waren, Dienstleistungen, Kapital und Arbeitnehmern ermöglicht werden soll. Allerdings muss der Binnenmarkt auch für innovative Ideen und neue Geschäftsmodelle Raum bieten können. Der neu vorgestellte Fahrplan soll das volle Potenzial des Binnenmarkts entfalten und ihn zu einem Sprungbrett für Europas Erfolg unter den Bedingungen der globalen Wirtschaft machen.

    Wesentliche Punkte des Fahrplans

    • Verbraucher: Die EU-Kommission will sicherstellen, dass Verbraucher, die in einem anderen Mitgliedstaat Dienstleistungen in Anspruch nehmen oder Waren erwerben wollen, nicht mit unterschiedlichen Preisen, Verkaufsbedingungen oder Lieferoptionen konfrontiert werden, wenn dies nicht aus objektiven und nachprüfbaren Gründen berechtigt ist.

    • KMU und Start-up-Unternehmen: Im Rahmen der EU-Investitionsoffensive und der EU-Kapitalmarktunion erfolgen Maßnahmen, die den Zugang zur Finanzierung für die KMU erleichtern sollen. Darüber hinaus plant die Kommission, die Mehrwertsteuer-Vorschriften zu vereinfachen, die mit der Registrierung von Unternehmen verbundenen Kosten zu senken, einen Vorschlag zur Unternehmensinsolvenz vorzulegen und alle Informationen über die Verwaltungsvorschriften auf einer digitalen Plattform verfügbar zu machen. Die EU-Kommission will zudem an KMU-freundlichen Regeln zu Rechten am geistigen Eigentum arbeiten und die abschließenden Maßnahmen für das einheitliche EU-Patent einleiten.

    • Innovative Dienstleistungen: Im Mittelpunkt steht die neue europäische Agenda für die partizipative Wirtschaft, die die EU-Kommission entwickeln will. Geprüft wird, ob die geltenden Regelungen immer noch den Anforderungen entsprechen oder ob neue Regelungen nötig sind.

    • Arbeitnehmer: Die EU-Kommission will die grenzüberschreitende Mobilität für Unternehmen und Arbeitnehmer und die Anerkennung beruflicher Qualifikationen verbessern sowie die grenzüberschreitende Erbringung von Unternehmensdienstleistungen wie Baudienstleistungen vereinfachen. Damit wird der Zugang zu neuen Märkten für Unternehmen und akademische Berufe erleichtert.

    • Zur Unterstützung all dieser Maßnahmen will die EU-Kommission eng mit den Mitgliedstaaten und den Marktteilnehmern zusammenarbeiten. Außerdem will sie auch die gegenseitige Anerkennung von Abschlüssen ausbauen und damit mehr Chancen für Unternehmen schaffen, die international expandieren wollen.

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    Mitteilung der EU-Kommission zur Binnenmarktstrategie

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    Ansprechpartner
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    Volker Pitts-Thurm

    Leiter Verbindungsbüro Brüssel

    +32 (0)2-500 57-81
    +49 (0)172-837 89 61
    +32 (0)2-500 57-83
    Volker Pitts-Thurm
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