W ahl 2019

Letzte Aktualisierung: 21. Februar 2019

Starkes Bayern - starkes Europa

Rückblick – Europa – stark, schlank, stabil

Bei der Veranstaltung am 14. Februar 2019 in Nürnberg diskutierte die vbw mit MdL Florian Siekmann, Bündnis 90 / Die Grünen, Daniela Eichelsdörfer, CSU, Sebastian von Meding, FDP und Matthias Dornhuber, stellvertretender Landesvorsitzender der BayernSPD, über mögliche Prioritäten der Europäischen Union nach der Europawahl und über die Frage, wie der Zusammenhalt und die Einigkeit Europas bewahrt werden können.

Die Teilnehmer auf dem Podium waren sich in unterschiedlicher Ausprägung einig, dass 2019 die EU das herausragende Projekt ist, mit dem Frieden gesichert wurde und das es zu erhalten gilt. Dafür müsse die EU weiterentwickelt werden, um auch in Zukunft handlungsfähig zu sein. Bei den anstehenden Wahlen müsse man die Errungenschaften der EU verteidigen.

Europa – stark, schlank, stabil

In seiner Begrüßung betonte der stellvertretende vbw Hauptgeschäftsführer Dr. Christof Prechtl die Bedeutung einer starken und zugleich schlanken EU für eine stabile Zukunft. Eine geschlossene EU sei notwendig, um zum einen Populisten und Europagegnern entgegentreten zu können, und um doch noch die Brexit-Verhandlungen auf den letzten Metern erfolgreich beenden zu können.

Die Folgen des Brexit

Die Teilnehmer auf dem Podium waren sich einig, dass ein harter Brexit vor allem für Großbritannien, aber auch für Bayern als exportorientierte Volkswirtschaft schwerwiegende Konsequenzen habe. Großbritannien ist für den Freistaat das viertwichtigste Exportland. Die Ausfuhren in das Vereinigte Königreich summierten sich 2017 auf 13,9 Milliarden Euro. Das entspricht 7,3 Prozent der Gesamtexporte Bayerns. Ebenso geschlossen zeigten sich die Podiumsteilnehmer bei der Ansicht, die EU solle Großbritannien weiterhin Signale der offenen Arme senden, ohne sich aber erpressbar zu machen. Daniela Eichelsdörfer erwartet, „dass man beim Brexit Stärke zeige“.

Forderung nach mehr Europa in der Handels-, Asyl-, Außen- und Sicherheitspolitik

Herausforderungen wie der Brexit und der Handelsstreit mit den USA zeigen, dass Europa nur mit einer Stimme die notwendige Verhandlungsmacht entfalten kann. Auch in anderen Bereichen wurde mehr Europa gefordert. Sebastian von Meding machte gleichzeitig deutlich, dass man in der Asylpolitik dort, wo eine Verteilung von Geflüchteten über Quoten scheitere, man zunächst zum geltenden Dublin-System zurückkehren müsse. Mehr Europa brauche es aber bei der Handelspolitik, dem weiteren Ausbau des Binnenmarktes sowie bei der Gemeinschaftswährung des Euro.

EU-Binnenmarkt: Treiber der europäischen Wirtschaft

Einigkeit herrschte auch bei der Forderung nach einem weiteren Ausbau des EU-Binnenmarkts. Das Beispiel Bayern zeigt, wie wichtig der Europäische Binnenmarkt ist: 56 Prozent der bayerischen Exporte gehen in die EU.

Dr. Christof Prechtl stellte erfreut fest, dass sich alle Vertreter klar für die Europäische Idee positionierten und offen zur EU bekannten.

Rückblick

Rückblick – Europa – stark, schlank, stabil
am 14.02.2019 in Nürnberg

Europa - stark, schlank, stabil (3 Bilder)


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Janina Steinle

Außenwirtschaft

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