Letzte Aktualisierung: 30. Januar 2019

Position

Die EU im Jahr der Europawahl

Schicksalsjahr 2019

2019 ist das Jahr, in dem zentrale Entscheidungen zur Zukunft der EU für die nächsten Jahre getroffen werden. Neben der Europawahl im Mai wird es auch einen neuen EU-Kommissionspräsidenten, EZB-Präsidenten sowie Präsidenten des Europäischen Rates geben. Mit dem Brexit verläßt zum ersten Mal ein Mitgliedstaat die EU.

Unter dem Titel "Europa - stark, schlank, stabil" organisiert die vbw eine Veranstaltungsreihe zur Europawahl. Bei dem Auftakt am 28. Januar 2019 in München diskutierte die vbw mit Vertretern der verschiedenen Parteien über mögliche Prioritäten der Europäischen Union nach der Europawahl und über die Frage, wie der Zusammenhalt und die Geschlossenheit Europas bewahrt werden können.

Europa - stark, schlank, stabil

vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betont die Bedeutung der Stabilität für die Zukunft Europas. Eine geschlossene EU sei notwendig, um zum einen Populisten und Europagegnern entgegentreten zu können, und die Brexit Verhandlungen auf den letzten Metern vielleicht doch noch erfolgreich zu Ende zu führen.

Die Folgen des Brexit

Ein harter Brexit hätte vor allem für Großbritannien selbst massive Nachteile, hätte aber auch für Bayern als exportorientierte Volkswirtschaft schwerwiegende Konsequenzen. Großbritannien ist für den Freistaat das viertwichtigste Exportland. Die Ausfuhren in das Vereinigte Königreich summierten sich 2017 auf 13,9 Milliarden Euro. Das entspricht 7,3 Prozent der Gesamtexporte Bayerns.

Forderung nach mehr Europa in der Handels-, Asyl-, Außen- und Sicherheitspolitik

Herausforderungen wie der Brexit und der Handelsstreit mit den USA zeigen, dass Europa nur mit einer Stimme die notwendige Verhandlungsmacht entfalten kann.

EU-Binnemarkt: Treiber der europäischen Wirtschaft

Der EU-Binnenmarkt, eine zentrale Errungenschaft der Europäischen Union, sollte weiter ausgebaut werden. Das Beispiel Bayern zeigt, wie wichtig der Europäische Binnenmarkt ist: 56 Prozent der bayerischen Exporte gehen in die EU. Umgekehrt beziehen die bayerischen Unternehmen Vorleistungen aus dem europäischen Ausland.


Drucken
Ansprechpartner
Ansprechpartner

Janina Steinle

Außenwirtschaft

+49 (0)89-551 78 91-482
Content Sharing
Bitte loggen Sie sich ein, um den Einbettungs-Code für diese Seite zu erhalten.
nach oben