Letzte Aktualisierung: 18. Oktober 2017

Position

Den Brexit gestalten - Rechtssicherheit für die Wirtschaft erhalten

Verstärkte Unsicherheit nach Ausgang der britischen Parlamentswahlen

Angesichts des Wahlausgangs im Vereinigten Königreich (UK) steigt die Sorge vor Unwägbarkeiten rund um den Brexit. Aufgrund der Zugewinne der Labour-Partei sind die regierenden Torys sowohl innen- als auch außenpolitisch geschwächt – eine ungünstige Voraussetzung für die anstehenden Verhandlungen in Brüssel. Es bleibt abzuwarten, ob unter diesen Umständen der Zeitplan für die Abwicklung des Brexit eingehalten werden kann.

Bayerische Wirtschaft legt Forderungskatalog vor

Gleichwohl ist es wichtig, vorbereitet zu sein und die eigenen Erwartungen an den Brexit klar zu formulieren. In ihrem Positionspapier zeigt die vbw auf, welche Bereiche besonders kritisch für die Wirtschaft sind und welche Punkte einer praktikablen und raschen Lösung bedürfen. Vor allem gilt es, in allen Phasen der Verhandlungen größtmögliche Transparenz und Rechtssicherheit zu gewährleisten. So plädiert die vbw für eine schnelle und praxistaugliche Regelung der Arbeitnehmerfreizügigkeit zwischen UK und der EU. Auch die Fortführung des gegenseitig zoll- und quotenfreien Handels mit Waren des verarbeitenden Gewerbes hat aus deutscher Sicht hohe Priorität. Insgesamt müssen zeitnah wirtschaftsfreundliche Nachfolgeabkommen für eine Vielzahl an gemeinsamen Regelwerken geschlossen werden, eine zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Fortsetzung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen UK und der EU.


Drucken
Ansprechpartner
Ansprechpartner

Dagmar von Bohnstein

vbw Gremienbetreuung, Bundes- und Europaangelegenheiten

+49 (0)89-551 78-137
Dagmar von Bohnstein
Content Sharing
Bitte loggen Sie sich ein, um den Einbettungs-Code für diese Seite zu erhalten.
nach oben