Letzte Aktualisierung: 20. Januar 2017

Politischer Dialog Brüssel

EU-Überregulierung am Beispiel der Entsenderichtlinie

Die Europäische Kommission hat am 08. März 2016 den Entwurf zur Revision der Entsenderichtlinie 96/71/EG vorgelegt. Nun befassen sich das Europäische Parlament und der Rat mit dem Vorschlag. Für Entsendungen, die länger als 24 Monate dauern, soll demnach vollständig das Arbeitsrecht des Einsatzlandes gelten. Darüber hinaus kommt es nach dem Wortlaut des Entwurfs bei den zu zahlenden Löhnen nicht mehr darauf an, dass es sich um Mindestlöhne im Einsatzland handelt.

Die in dem Vorschlag angelegten Änderungen sind zum Schutz des Wettbewerbs nicht erforderlich und deshalb nicht mehr von der Kompetenzgrundlage gedeckt. Sie würden die Entsenderichtlinie zu einem Regelungswerk mit sozialpolitischem Schwerpunkt machen und den internationalen Personaleinsatz erheblich erschweren.

Über die Grenzen der Zuständigkeit der Europäischen Union und die möglichen Auswirkungen der geplanten Neufassung der Richtlinie auf die Mitarbeiterentsendung in der Unternehmenspraxis diskutieren wir mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik.


Termin

Donnerstag, 04.05.17, 13:00 bis 15:30 Uhr

Ort

Stanhope Hotel Brüssel, Tearoom
Rue du Commerce 9
1000 Brüssel

Code

VA96300

Bitte beachten Sie, dass bei der Veranstaltung fotografiert / gefilmt und das Bildmaterial ggf. im Internet oder in einer unserer Publikationen veröffentlicht wird.

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Kontakt
Ansprechpartner

Florian Popella

Arbeitsrecht, Wirtschaftsrecht

+49 (0)89-551 78-233
Florian Popella
Anfahrtsbeschreibung

Stanhope Hotel Brüssel

Tearoom

Rue du Commerce 9
1000 Brüssel

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