Letzte Aktualisierung: 28. März 2019

Position

EU-Arbeitszeitrichtlinie den Herausforderungen anpassen

Die Regelungen der europäischen Arbeitszeitrichtlinie wurden vor über 20 Jahren formuliert und müssen den aktuellen Herausforderungen angepasst werden. Zum Zeitpunkt ihrer Entstehung waren die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen, die heute unsere Arbeitswelt prägen, nicht vorhersehbar. Hinzu kommt, dass die gängige Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs die Anwendung der Richtlinie bereits seit langem erheblich durch die Schaffung eines unflexiblen europäischen Arbeitszeitbegriffs verschärft.

Für zukunftsfähige Lösungen müssen die starren Vorgaben des geltenden europäischen Rechtsrahmens durch Spielräume für notwendige flexible Regelungen abgemildert werden – auch wenn in einem ersten Schritt das deutsche Recht wenigstens die Spielräume der europäischen Arbeitszeitrichtlinie in ihrer jetzigen Form ausschöpfen muss. Zu den wichtigsten Veränderungen, die wir dabei im Blick haben müssen, zählen sowohl Globalisierungsprozesse, die deutlich mehr Flexibilität in der Arbeitsorganisation und Personalsteuerung erfordern, als auch neue technische Möglichkeiten, die dazu führen, dass die tägliche Arbeit immer weniger an örtliche und zeitliche Faktoren gebunden ist. Zudem zwingt uns die demografische Entwicklung, neu über Arbeitsorganisation und Arbeitszeit nachzudenken.

Unsere Argumente und Forderungen haben wir im Positionspapier EU-Arbeitszeitrichtlinie den Herausforderungen anpassen zusammengefasst, das Ihnen hier zur Verfügung steht.


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Julius Jacoby

Arbeitsrecht, Wirtschaftsrecht, Internationales Recht

+49 (0)89-551 78-233
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