Letzte Aktualisierung: 21. August 2019

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Brexit – Die konjunkturellen Folgen für UK, Deutschland und Bayern

Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU wird vor allem die britische Wirtschaft mittelfristig schwächen. Dies wird auch für die Konjunktur in Deutschland und Bayern nicht ohne Folgen bleiben. UK ist der fünftwichtigste Exportmarkt für Bayern. Vor allem ein ungeregelter Brexit hätte spürbare Negativfolgen.

Der bevorstehende Brexit wirkt sich auf die britische Wirtschaft aus. Die Stimmung bei Verbrauchern und Unternehmen ist schlecht, das Geschäftsklima ist zuletzt, da ein No-Deal-Brexit wahrscheinlicher wird, kräftig gesunken. Das Britische Pfund hat spürbar abgewertet, was die Inflation in UK nach oben trieb. Allerdings hat der Wechselkurs auch die preisliche Wettbewerbsfähigkeit britischer Produkte erhöht, was sich positiv in der Industrieproduktion niederschlug. Dennoch hat die Verunsicherung zu einem Rückgang der Investitionen geführt. Im zweiten Quartal 2019 ist das britische Bruttoinlandsprodukt gesunken.

Die Abwertung des Britischen Pfunds gegenüber dem Euro sowie die allgemeine Verunsicherung hat zu einem Rückgang der deutschen und bayerischen Exporte nach UK geführt. Im Gesamtjahr 2016 sanken die bayerischen Exporte nach UK um 3,2 Prozent, im Jahr 2017 um weitere 7,1 Prozent, 2018 um 7,5 Prozent und im ersten Halbjahr 2019 um 6,0 Prozent.

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Brexit - Konjunkturelle Folgen (Stand: August 2019)

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