Letzte Aktualisierung: 08. November 2019

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Chance Teilqualifizierung: ELEK – ein bayerisches Pilotprojekt

In Regensburg besteht weiterhin ein hoher Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Elektrogewerbe. Geeignete Bewerber*innen zu finden ist aktuell schwierig.

ELEK als Wegbereiter für Qualifizierung

Hier knüpft ELEK an. Ziel des Projekts ist es, den Teilnehmenden eine praxisnahe Ausbildung mit Perspektive zu ermöglichen. In einem Vorbereitungslehrgang „Grundkompetenzen“ werden daher zunächst schulische Basiskenntnisse aufgefrischt, sowie Lerntechniken vermittelt. Danach erfolgt die Ausbildung in modular angelegter Teilqualifizierung plus Förderunterricht nach individuellen Schwerpunkten (TQplus). Mit erfolgreichem Bestehen des ersten TQ-Moduls „Elektromechanik“ sind die Teilnehmenden ausreichend für eine Umschulung vorbereitet, an deren Ende die Abschlussprüfung steht.

Hohe Bereitschaft der Ausbildungsbetriebe

Insgesamt 14 Betriebe des Elektrohandwerks im Raum Regensburg sahen in dem Projekt ELEK in Teilqualifizierung eine echte Chance, neue qualifizierte Mitarbeiter*innen durch Umschulung zu gewinnen. Auch Mitarbeiter*innen, die bereits im Unternehmen ohne abgeschlossene Ausbildung arbeiten, haben so eine Chance auf einen anerkannten sowie auf dem Arbeitsmarkt verwertbaren Berufsabschluss.

Qualifizierungsmaßnahme mit Erfolg

Von 19 Teilnehmenden haben im Mai 2019 17 das Modul 1 der TQplus mit Erfolg abgeschlossen. 14 von ihnen konnten im September 2019 eine Umschulung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik beginnen.

Das Besondere an diesem Projekt war, dass die Teilnehmenden während der gesamten Qualifizierung bei den Betrieben aus dem Elektrohandwerk angestellt waren. Durch die Fördermöglichkeiten des Qualifizierungschancengesetzes (QCG) erhalten die Unternehmen Fördermittel.

Auch die Mitarbeiter*innen haben keine finanziellen Einbußen: Ein hoher Anreiz für die Teilnehmenden ist, dass sie ihr Einstellungsgehalt während der Ausbildungs- und Umschulungsphase weiterbeziehen können. Der Lehrbetrieb kennt seine Teilnehmer von Anfang an, dies schafft Vertrauen und Sicherheit auf beiden Seiten.

Projektgedanke von ELEK als Wegweiser

Standorte wie Kempten, Aschaffenburg und Nürnberg planen analog zum Prototyp in Regensburg bereits entsprechende TQ-Maßnahmen.


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Ansprechpartner
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Isabell Grella

Berufliche Bildung, Weiterbildung und Projekte

+49 (0)89-551 78-222
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