Letzte Aktualisierung: 31. August 2016

Studie

Kybernetische Methode im Kindergarten

Die Kybernetische Methode im Kindergarten

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Die vbw hat das Forschungsprojekt „Effektivität der Kybernetischen Methode zur Förderung mathematischer und schriftsprachlicher Vorläuferfertigkeiten im Kindergarten“, das am Leibnitz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg durchgeführt worden ist, finanziell unterstützt. Am 18. Juli 2013 ist der Abschlussbericht als Studie erschienen. In einem der Projektkindergärten, dem Pfarrkindergarten ­„Sonnenblume“ in Bruckmühl, stellte Professor Dr. Henning Scheich, Abteilungsdirektor am Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg und einer der Autoren der Studie, die Ergebnisse vor.

Die Kybernetische Methode

Durch die Kybernetische Methode lernen Kinder spielerisch, ihr Handeln und Lernen selbst zu lenken. Mit Mund- und Handaktivitäten werden Sprache und Ausdrucksvermögen der Kinder gefördert. Lese-, Schreib- und Rechenfertigkeiten werden vorbereitet und der Erwerb schulrelevanter Kompetenzen wird unterstützt.

Ergebnisse der Studie

Da beim Erwerb schriftsprachlicher Fertigkeiten und der Grundrechenarten in den ersten Schuljahren bei vielen Kindern erhebliche Probleme auftreten, kommt der Prävention im Vorschulbereich eine hohe Bedeutung zu. Die auf hirngerechtem Lernen beruhende Kybernetische Methode lässt sich ohne erheblichen Aufwand in die Gruppenarbeit von Kindergärten integrieren. In der Studie hat sich ein deutliches Förderungspotenzial für notwendige Vorstufen des Schriftspracherwerbs und für vormathematisches Zahlenbewusstsein gezeigt, von dem Kinder auf allen Stufen von Vorkenntnissen profitieren.

Die Methode aus Wirtschaftssicht

Um den langfristigen Erfolg der nachwachsenden Generation in Schule, Ausbildung, Hochschule, Gesellschaft und Beruf sicherzustellen, ist die frühkindliche Bildung von zentraler Bedeutung. Kindergärten werden heute zunehmend als Bildungseinrichtungen verstanden. Es geht hierbei nicht um eine Verschulung der frühen Kindheit, sondern darum, Kindergärten auch als Orte des Lernens und der Bildung zu begreifen.

Angesichts des steigenden Fachkräftemangels können wir es uns nicht leisten, auch nur auf ein einziges Talent zu verzichten. Schon im Kindergarten müssen Begabungen frühzeitig erkannt sowie individuell und flexibel gefördert werden. Nur so können Kinder von Anfang an ihre Potenziale voll entfalten. Die Kybernetische Methode setzt genau hier an und ist eine wertvolle Bereicherung der Palette frühkindlicher Förderformen im Kindergarten.


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Ansprechpartner
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Michael Lindemann

Vorschule, Schule, Projekte und Aktionsrat Bildung

+49 (0)89-551 78-222
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