Letzte Aktualisierung: 13. November 2017

Studie

Digitale Bildung an bayerischen Schulen

Digitale Bildung an bayerischen Schulen – Infrastruktur, Konzepte, Lehrerbildung und Unterricht

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Digitale Bildung zielt darauf ab, informationstechnische Kenntnisse zu erwerben sowie Medienkompetenz und digitale Souveränität zu entwickeln. Nur wenn es gelingt, bereits junge Menschen zu befähigen, mit der Digitalisierung kompetent und verantwortungsvoll umzugehen, können angesichts von Arbeitswelt 4.0 und Gesellschaft 4.0 wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Wohlstand dauerhaft gesichert werden und das Berufsleben langfristig erfolgreich gestaltet werden.

Bayern auf dem Weg zur digitalen Bildung

Die vbw Studie Digitale Bildung an bayerischen Schulen – Infrastruktur, Konzepte, Lehrerbildung und Unterricht ist vom Lehrstuhl für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität München erstellt worden. Sie untersucht, wie Lehrkräfte die Voraussetzungen für digitales Lernen an bayerischen Mittel- und Realschulen sowie Gymnasien, ihre eigenen medienbezogenen Kompetenzen sowie die Menge und Art ihres eigenen Medieneinsatzes beurteilen. Außerdem fragt die Studie, inwieweit digitales Lernen in unterschiedlichen Lehrplänen der Schularten und Schulfächer bereits verankert ist. Methodisch liegen der Studie eine repräsentative Telefonbefragung von 410 Lehrkräften an den genannten Schularten sowie eine curriculare Analyse von schulischen Lehrplänen und von Angeboten der Lehrerbildung in Bayern zugrunde. Die Ergebnisse zeigen, dass mit Blick auf wichtige Voraussetzungen digitaler Bildung an Schulen in den letzten Jahren große Schritte nach vorne gemacht wurden, weitere Schritte aber noch ausstehen.

Digitale Bildung zielgerichtet gestalten

Aufgabe der Schule ist es, junge Menschen zu befähigen, mit der Digitalisierung kompetent und verantwortungsvoll umzugehen. Damit digitale Bildung zielgerichtet weiterentwickelt werden kann, spricht die Studie unter anderem folgende Handlungsempfehlungen aus:

  • Ausbau der technischen Ausstattung der Schulen – insbesondere leistungsfähige Internetzugänge und mobile Geräte, die auch konstruktive und interaktive Lernaktivitäten gut unterstützen können
  • Festschreibung der systematischen Förderung von Medienkompetenzen der Schüler in den Lehrplänen aller Fächer – auch über Fächergrenzen hinweg
  • Etablierung eines flächendeckenden technischen und medienpädagogischen Unterstützungsangebots
  • Unterstützung der Schulen, Medienkonzepte noch stärker an der Qualität des Medieneinsatzes zu orientieren
  • Entwicklung eines phasenübergreifenden Konzepts zur Förderung der medienbezogenen Kompetenzen von Lehrkräften vom Studium über das Referendariat bis zur Fortbildung – über die gesamte Qualifizierungskette
  • Unterstützung der Lehrkräfte bei der Entwicklung eigener medienbezogener Kompetenzen zur Initiierung und Unterstützung aktiver und interaktiver Lernaktivitäten ihrer Schüler


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Ansprechpartner
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Michael Lindemann

Vorschule, Schule, Projekte und Aktionsrat Bildung

+49 (0)89-551 78-222
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