Letzte Aktualisierung: 03. Januar 2019

Position

Hochschulen

Die bayerische Wirtschaft braucht hervorragend ausgebildete Hochschulabsolventen ebenso wie herausragende Forschungsergebnisse. Sie sind die Basis für Innovationen und damit für den Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit bayerischer Unternehmen.

Die Voraussetzung für eine gute Hochschulbildung ist ein zukunftsfähiges Hochschulsystem. Bayern hat dafür in den vergangenen Jahren einen erfolgreichen Modernisierungsprozess an den Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Gang gesetzt, der die Hochschulen im nationalen und internationalen Wettbewerb stärkt. Die gestarteten Reformen – angefangen beim Bologna-Prozess über das duale Studium, die Stärkung der internationalen Ausrichtung bis hin zur Hochschulautonomie – sind von der vbw nachdrücklich befürwortet und mitgestaltet worden.

Trotz dieser Reformen steht das bayerische Hochschulsystem vor zahlreichen Herausforderungen, die bewältigt werden müssen, um den Spitzenplatz zu halten. Soe verändern die rasanten Entwicklungen der Digitalisierung die Anforderungen an die Hochschulen im Freistaat in Forschung und Lehre. Die Ergebnisse der Bologna-Reform müssen reflektiert und wenn nötig weiterentwickelt werden. Bei den Ausgaben je Studierenden liegt Bayern hinter vergleichbaren Ländern in Deutschland. Auch hier gilt es, konkret weiter anzusetzen.

Handlungsempfehlungen der vbw

Die vbw spricht in ihrer Position unter anderem folgende Handlungsempfehlungen an Entscheidungsträger aus Politik und Hochschulen aus:

  • Politik und Hochschulen müssen die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes und der Wirtschaft noch stärker in den Blick nehmen.
  • Hochschulen und Unternehmen sind aufgefordert, ihre Kooperationen zu vertiefen.
  • Die Anrechnung von Studienleistungen und beruflich erworbenen Kompetenzen ist einheitlich und transparent zu regeln.
  • Die Abschlusstitel dürfen nicht verwässert werden. Deshalb darf es keinen Rückschritt zum Diplom auf breiter Front geben.
  • Alle bayerischen Hochschulen müssen ein transparentes und verlässliches Qualitätsmanagementsystem implementieren.
  • Maßnahmen gegen den Studienabbruch sind weiter zu fördern.
  • Die digitalen Optionen sind an den Hochschulen intensiver zu nutzen.
  • Die Internationalisierung der Hochschulen ist auszubauen.
  • Die Eigenständigkeit der Hochschulen soll weiter gestärkt werden.
  • Die Hochschulen müssen in der organisatorischen Verantwortung der Länder bleiben.
  • Eine nachhaltige Finanzierung der Hochschulen muss gewährleistet sein.


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Ansprechpartner
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Sophie Sontag-Lohmayer

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