Letzte Aktualisierung: 03. Dezember 2019

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BayernMINT: 14 Hochschulen erhalten Förderurkunden

Die Fachkräftesicherung im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) bleibt eine zentrale Herausforderung für den Freistaat. Um die Studienbedingungen in diesem Fachbereich weiter zu verbessern, unterstützen die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm sowie die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. das Projekt BayernMINT - kompetent.vernetzt.erfolgreich des bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Am Freitag, 29. November 2019, startet das Projekt mit einer Auftaktveranstaltung an der Technischen Hochschule Nürnberg. 14 Hochschulen erhielten Staatsminister Bernd Sibler und dem stellvertretenden bayme vbm vbw Hauptgeschäftsführer Dr. Christof Prechtl ihre Förderurkunden.

„Eines der Hauptziele von BayernMINT ist es, die Rahmenbedingungen für Studierende so zu verbessern, dass sie mit Begeisterung am Ball bleiben und ihr Studium nicht vorzeitig abbrechen. Um den bestehenden Fachkräfteengpässen im MINT-Bereich entgegenzuwirken, brauchen wir Projekte wie BayernMINT. Sie stärken die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Bayern“, betonte Dr. Prechtl.

Gruppenfoto_BayernMINT

Gruppenfoto Wissenschaftsminister Bernd Sibler (rechts unten) und stellvertretender bayme vbm vbw Hauptgeschäftsführer Dr. Christof Prechtl (links unten) mit den Vertreterinnen und Vertretern der geförderten Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften im Programm „BayernMINT – kompetent. vernetzt. erfolgreich“ - Foto: Michael Pulczynski.

Förderung für vier Universitäten und zehn Hochschulen für angewandte Wissenschaften

Vier Projekte an Universitäten und zehn Projekte an Hochschulen für angewandte Wissenschaften werden im Rahmen von BayernMINT gefördert. Ein Großteil der hochschulischen Projekte enthält Maßnahmen im Bereich des Übergangs von der Schule zur Hochschule, ein weiterer Schwerpunkt ist die Verbesserung der zielgruppenspezifischen Ausrichtung der Lehr-/Lernkonzepte unter Berücksichtigung der zunehmenden Heterogenität der Studienanfänger und der Erweiterung um digitale Angebote.

Die geförderten Projekte bieten breite Ansatzmöglichkeiten von Online-Self-Assessments oder Noten-Monitorinprogramme über Beratungsangebote, Mentoring und dem Ausbau von blended learning-Konzepten, in denen die Vorteile von Präsenzveranstaltungen und E-Learning kombiniert werden. Darüber hinaus sollen Kooperationen mit regionalen Partnern forciert werden, um den Praxisbezug im Studium zu erhöhen.

Folgende Hochschulen erhalten im Rahmen von MINTerAKTIV eine Förderung:

  • Universität Augsburg
  • Universität Bayreuth
  • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • Universität Regensburg
  • Hochschule für angewandte Wissenschaften Aschaffenburg
  • Hochschule für angewandte Wissenschaften Hof
  • Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten
  • Hochschule für angewandte Wissenschaften Rosenheim
  • Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf
  • Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt
  • Ostbayerisch-Technische-Hochschule Amberg-Weiden
  • Technische Hochschule Deggendorf
  • Technische Hochschule Ingolstadt
  • Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Das Projekt BayernMINT – kompetent.vernetzt.erfolgreich knüpft nahtlos an die Vorgängerprojekte Wege zu mehr MINT-Absolventen von 2008 bis 2011, BestMINT - Erfolgreicher MINT-Abschluss an bayerischen Hochschulen von 2012 bis 2015 an sowie MINTerAKTIV - Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern, die das Staatsministerium und bayme vbm vbw gemeinsam ins Leben gerufen haben.

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Sophie Sontag-Lohmayer

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