Letzte Aktualisierung: 08. April 2019

Projektveranstaltung

Abschlussveranstaltung – Talente erfolgreich fördern

Die Begabtenförderung wird bis heute häufig als Domäne der Universitäten gesehen. Für vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt steht jedoch fest: „Als bayerische Wirtschaft sind wir der Ansicht, dass herausragende HAW-Studenten ebenso eine Förderung verdienen wie herausragende Universitätsstudenten.“ Auf Initiative der CSU Fraktion hat das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gemeinsam mit der vbw deshalb das Projekt Begabtenförderung an bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften ins Leben gerufen.

Individuelle Förderungskonzepte

Ziel war es, dass die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften individuelle Förderungskonzepte entwickeln und die Begabtenförderung am jeweiligen Standort systematisieren. Hierfür wurden drei Pilothochschulen mit ihren Ansätzen zur Talentförderung ausgewählt:

  • Technische Hochschule Ingolstadt
  • Hochschule München
  • Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

Alle drei Projekte zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf den Standort zugeschnitten sind und unterschiedliche Aspekte der Talentförderung betrachten. So steht bei der TH Ingolstadt mit ihrem Programm „THI Talent³“ die interne und externe Vernetzung der Stipendiaten im Fokus. Die Hochschule München förderte im Rahmen von „TalentE³ - Entdecken. Entwickeln. Entfalten.“ leistungsstarke sowie insbesondere sogenannte „first-in-family“-Studierende. Mit ProStip hat die HAW Würzburg-Schweinfurt ihren begabten Studierenden durch den Studienmonitor ein digitales Beratungstool zur Talentförderung angeboten und dieses mit einer persönlichen Beratung ergänzt.

Präsentation der Ergebnisse

Bei der Abschlussveranstaltung Talente erfolgreich fördern am 04. April 2019 an der TH Ingolstadt mit Staatsminister Bernd Sibler und vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt stellten nun die drei teilnehmenden Hochschulen ihre Erfahrungen mit der Begabtenförderung vor. Aus diesen Erfahrungswerten wurden in den Präsentationen zudem Best-Practice-Vorschläge abgeleitet. Dadurch können auch andere HAWs aus den gesammelten Erfahrungen lernen und eine nachhaltige Begabtenförderung an ihrer Hochschule aufbauen.

Neben dem Rückblick auf die Pilotphase, gaben die Projektleitungen der drei Hochschulen in der anschließenden Diskussionsrunde auch einen Ausblick auf die Projektfortführung. So werden alle drei HAWs ihre Programme zur Begabtenförderung auch nach dem offiziellen Ende der Projektlaufzeit in finanzieller Eigenregie weiterführen. „Man sieht: Wir haben mit diesem Projekt den richtigen Impuls gesetzt,“ so Brossardt.

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Sophie Sontag-Lohmayer

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