Letzte Aktualisierung: 18. Mai 2018

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Rückblick: Digitale Souveränität und Bildung

Die rapide voranschreitende digitale Transformation durchdringt nahezu alle Lebensbereiche. Der souveräne Umgang mit digitalen Medien wird damit zur unumgänglichen Grundlage aller Bildungsprozesse und zur Voraussetzung dafür, die nachwachsende Generation auf die gewandelten gesellschaftlichen und beruflichen Anforderungen vorzubereiten.

Gutachten des Aktionsrats Bildung

In seinem aktuellen Gutachten analysiert der Aktionsrat Bildung, welche spezifischen Lehr- und Lernziele sich für die jeweiligen Altersstufen und die zugehörigen Bildungsphasen in Bezug auf Digitalisierung ergeben. Anhand des Begriffs der digitalen Souveränität wird verdeutlicht, dass digitale Bildung stets auch eine ethisch-reflexive Komponente beinhalten muss. Zur Konkretisierung dieser Zielformulierungen richtet der Aktionsrat Bildung allgemeine wie auch bildungsphasenspezifische Handlungsempfehlungen an die politischen Entscheidungsträger.

Im Rahmen der Deutschland hat Zukunft-Veranstaltung „Digitale Souveränität und Bildung“, die am 16. Mai 2018 im hbw Haus der Bayerischen Wirtschaft in München stattfand, stellte der Aktionsrat Bildung das neue Gutachten einer breiten Öffentlichkeit vor.

Die Sicht der Wirtschaft

Alfred Gaffal, Präsident der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. eröffnete die Veranstaltung und erklärte: „Digitale Souveränität bedeutet, dass jeder Einzelne befähigt sein soll, digitale Medien selbstbestimmt und unter eigener Kontrolle zu nutzen und sich an die ständig wechselnden Anforderungen in einer digitalisierten Welt anzupassen. Somit bildet die digitale Souveränität eine wesentliche Voraussetzung für die gesellschaftliche Teilhabe sowie für unsere jetzige und künftige Wettbewerbsfähigkeit. Gerade für unser rohstoffarmes Land ist der digitale Fortschritt ein entscheidender Wachstumstreiber. Außerdem bietet die digitale Bildung vielfältige Möglichkeiten, um die Qualität des Lehrens und Lernens zu verbessern“.

Podiumsdiskussion: Digitale Bildung zukunftsweisend gestalten

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion diskutierten Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Bildungspraxis zentrale Ergebnisse und Handlungsempfehlungen der Studie. Im Fokus der Diskussion stand die Frage, wie digitales Lehren und Lernen in den Bildungseinrichtungen aller Bildungsphasen nachhaltig implementiert werden kann.

An der Podiumsdiskussion nahmen teil:

  • Bernd Sibler, Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus
  • OStD Heinz-Peter Meidinger, Präsident Deutscher Lehrerverband
  • RSD Matthias Wabner, Schulleiter Dominik-Brunner-Realschule Poing
  • Prof. Dr. Ludger Wößmann, Mitglied des Aktionsrats Bildung, Professor für Volkswirtschaftslehre, Ludwig-Maximilians-Universität München und Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik
  • Dr. Christof Prechtl, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

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Christine Klement

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