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    Letzte Aktualisierung: 27. Juni 2016

    Studie

    Burnout im Bildungssystem – Prävention und Intervention in den Ländern. Eine Zwischenbilanz

    Burnout im Bildungssystem - Prävention und Intervention in den Ländern. Eine Zwischenbilanz

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    Der Aktionsrat Bildung hat im April 2014 ein Gutachten zum Thema Psychische Belastungen und Burnout beim Bildungspersonal. Empfehlungen zur Kompetenz- und Organisationsentwicklung veröffentlicht.

    Anknüpfend an das Gutachten hat das Gremium einen Monitoring-Bericht erarbeitet, der nach den Wirkungen fragt, die in der Handlungspraxis von Politik und Verwaltung durch das Gutachten erzielt wurden.

    Psychische Belastungen und Burnout beim Bildungspersonal: Empfehlungen zur Kompetenz- und Organisationsentwicklung

    Die Studie richtet den Fokus auf die Situation der Beschäftigten im Bildungsbereich und geht auf psychische Belastungen und damit verbundenes subjektives Erleben von Stress ein. Emotionale Erschöpfung und psychische Belastung können zu einer reduzierten Leistungsfähigkeit des betroffenen Bildungspersonals führen und haben dann einen direkten negativen Einfluss auf die Bildungsqualität. Neben der Darstellung und Diskussion von Ursachen psychischer Belastungen und Störungen bilden Empfehlungen zur Prävention und Intervention einen Schwerpunkt der Studie.

    Befragung zum Umsetzungsstand burnoutpräventiver und -interventiver Maßnahmen für Beschäftigte im Bildungssystem in den Ländern

    Der Bericht fasst die Maßnahmen der Länder zur Gesundheitsförderung des Personals im Bildungsbereich zusammen. Zu diesem Zweck führte das Expertengremium eine Befragung in den Ländern durch, um in einer Momentaufnahme den Umsetzungsgrad seiner Empfehlungen aus dem Gutachten zu überprüfen und den Stand der Diskussionen und Planungen von Politik und Verwaltung zum Thema zu erheben.

    Zum Stand der Aktivitäten in den Ländern ergab die Befragung zwar eine hohe Aktivitätsdichte an themenspezifischen Einzelprojekten und Initiativen, allerdings ohne Koordination über Institutionen und Regionen hinweg und ohne systematische Auswahl und Evaluation der Aktivitäten. Darüber hinaus verweisen die Ergebnisse auf eine mangelnde Reichweite von Maßnahmen und eine fehlende Erreichbarkeit von Institutionen und Personen.

    Ableitung konkreter Handlungsbedarfe und Lösungsansätze in der Praxis

    Der Bericht regt dazu an, die Handlungsempfehlungen des Aktionsrats Bildung systematisch mit dem aktuellen Stand präventiver und interventiver Maßnahmen der Länder abzugleichen und konkrete Handlungsbedarfe abzuleiten. Mit Blick auf die Entwicklung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements fordert das Expertengremium die Länder auf, flächendeckend Serviceeinrichtungen bereitzustellen, an die sich das Bildungspersonal wie auch Bildungseinrichtungen wenden können – sei es, um psychische Erkrankungen und Burnout vorzubeugen oder um Betroffenen wirksame Unterstützungsangebote zu unterbreiten.


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    Ansprechpartner
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    Michael Lindemann

    Vorschule, Schule, Projekte und Aktionsrat Bildung

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    +49 (0)173-349 18 32
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    Michael Lindemann
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