Letzte Aktualisierung: 17. August 2018

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Bildungsmonitor 2018 sieht Bayern wieder auf Spitzenplatz

Im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) in diesem Jahr bereits zum 15. Mal den Bildungsmonitor vorgelegt. Dieser untersucht in zwölf Handlungsfeldern (z. B. Inputeffizienz, Förderinfrastruktur, Schulqualität, berufliche Bildung sowie Hochschule und MINT) anhand von 93 Indikatoren, inwieweit die Länder Bildungsarmut reduzieren, zur Fachkräftesicherung beitragen und Wachstum fördern. Damit beschreibt er relative Stärken und Schwächen der einzelnen Länder.

Zentrale Ergebnisse des Bildungsmonitors

Die leistungsfähigsten Bildungssysteme haben Sachsen, Thüringen und Bayern gefolgt von Baden-Württemberg, Hamburg und dem Saarland.

Im erstmals vertieft untersuchten Bereich „Digitalisierung“ zeigt sich im internationalen Vergleich, dass Deutschland bei der Computernutzung an Schulen, bei den IT-Kompetenzen der Schüler und bei der Forschung Nachholbedarf hat.

Bayern belegt erneut Spitzenplatz

Bayern verfügt über ein leistungsfähiges Bildungssystem. Beim Bildungsmonitor 2018 belegt der Freistaat erneut den dritten Platz, mit Tendenz zum zweiten Rang. Besondere Stärken weist Bayern in den Bereichen „Berufliche Bildung“ (Platz 1), „Schulqualität“, „Bildungsarmut“ und „Ausgabenpriorisierung“ (jeweils Platz 2) auf:

  • Das Ausbildungsstellenangebot ist groß, der Anteil unversorgter Jugendlicher sehr niedrig und es nehmen bundesweit die meisten Erwachsenen an Fortbildungen teil.
  • Nur wenige Schüler haben geringe Kompetenzen und nur wenige verlassen die Schule ohne Abschluss. Die Erfolgsquoten in der Berufsvorbereitung sind hoch.
  • Die Altersstruktur der Lehrer ist vergleichsweise ausgewogen. Die Investitionsquoten an allgemeinen und beruflichen Schulen sowie an den Hochschulen sind sehr hoch.
  • Die Bildungsausgaben je Grundschüler sind sehr hoch. Der Spitzenplatz im Bereich „Digitalisierung“, vor allem im deutschlandweiten Vergleich, ist ein weiterer Beweis für die Fortschrittlichkeit Bayerns.

Bewertung

Die bildungsökonomische Perspektive des Bildungsmonitors ist ein Alleinstellungsmerkmal. Er bewertet, wie erfolgreich jedes Land sein Bildungssystem so ausgestaltet, dass daraus optimale Wachstums- und Beschäftigungsimpulse entstehen.

Der Bildungsmonitor ist für Bayern ein großer Erfolg. Er belegt die Leistungsfähigkeit des bayerischen Bildungssystems. Dennoch gilt es, dieses weiterzuentwickeln. „Der Einsatz von digitalen Medien, sowie Lehr- und Lernkonzepten und damit die Vermittlung von Medienkompetenzen muss beispielsweise weiter verbessert werden“, erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt anlässlich der Vorstellung des Bildungsmonitors.

Alle Ergebnisse des Bildungsmonitors 2018 sowie zahlreiche Grafiken können Sie unter www.insm-bildungsmonitor.de finden.


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Ansprechpartner
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Michael Lindemann

Vorschule, Schule, Projekte und Aktionsrat Bildung

+49 (0)89-551 78-222
Michael Lindemann
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