Letzte Aktualisierung: 31. Oktober 2016

Information

Verfahren zur Nachvermittlung von Ausbildungsstellen

Die Partner der bundesweiten Allianz für Aus- und Weiterbildung haben im Jahr 2015 ein Verfahren zur Nachvermittlung von Ausbildungsstellen verabredet.

Konkrete Umsetzung

Das vereinbarte Verfahren sieht vor, dass jeder zum 30. September noch unversorgte Jugendliche, der bei der BA gemeldet ist, ein Angebot von drei betrieblichen Ausbildungsstellen im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs erhält. Die Beratung durch die Arbeitsagenturen kann auch telefonisch erfolgen und findet in enger Kooperation der Partner vor Ort statt. Sind die Wunschberufe vor Ort nicht realisierbar, werden alternativ Ausbildungsplätze in verwandten Berufsfeldern, in anderen Regionen oder auch EQ-Plätze vorgeschlagen. Die BA erfasst die Zahl der geführten Beratungsgespräche, sodass damit auch die Vermittlungsbereitschaft der Jugendlichen abgebildet wird.

Nachvermittlung als Unternehmen nutzen

Unternehmen, die im Nachvermittlungszeitraum Bewerber vorgeschlagen bekommen möchten, können sich an ihren Ansprechpartner bei dem regionalen Arbeitgeberteam wenden.

Ausbildungssituation in Bayern

In Bayern ist ein deutlicher Stellenüberhang zu verzeichnen. Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen liegt im August 2016 mit 101.022 deutlich über der Zahl der gemeldeten Bewerber mit 79.895. Rechnerisch kamen damit 1,26 gemeldete Berufsausbildungsstellen auf jeden gemeldeten Bewerber. Das bedeutet, dass jedem ausbildungswilligen und -fähigen Jugendlichen mehr als ein Ausbildungsplatz zur Verfügung steht. In Bayern stehen den Jugendlichen damit viele Optionen offen.


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Ansprechpartner
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Tina Wehrle

Berufliche Bildung, Weiterbildung und Projekte

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