Letzte Aktualisierung: 19. Januar 2017

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Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2016

Die Ergebnisse der Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen 2016 durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zeigen einen deutlich Anstieg der Ausbildungsvergütungen auf. Zwischen den einzelnen Ausbildungsberufen variiert die Vergütungshöhe weiterhin.

Ausbildungsvergütungen erneut deutlich gestiegen

Die Ausbildungsvergütungen 2016 lagen in Deutschland im Gesamtdurchschnitt bei 854 Euro pro Monat. Sie erhöhten sich damit um 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Entwicklung fiel in West- und Ostdeutschland unterschiedlich aus: Im Westen wurden die tariflichen Vergütungen 2016 um 3,2 Prozent angehoben und betrugen durchschnittlich 859 Euro. Im Osten gab es mit 4,9 Prozent einen deutlich stärkeren prozentualen Anstieg, hier war 2016 eine monatliche Durchschnittsvergütung von 807 Euro zu verzeichnen. Der Abstand zum westdeutschen Tarifniveau verringerte sich damit: 2016 wurden im Osten 94 Euro der westlichen Vergütungshöhe erreicht, im Jahr zuvor waren es erst 92 Euro. Ermittelt wurden die durchschnittlichen Vergütungen für 181 Berufe in Westdeutschland und 151 Berufe in Ostdeutschland. In diesen Berufen werden 89 Prozent der Auszubildenden ausgebildet.

Verteilung der Vergütungshöhe

Insgesamt verteilten sich die berufsspezifischen Ausbildungsvergütungen im Jahr 2016 in Deutschland wie folgt: 20 Prozent der Auszubildenden kamen auf monatliche Beträge von 1.000 Euro und mehr. Für 62 Prozent bewegten sich die Vergütungen zwischen 700 Euro und unter 1.000 Euro. 18 Prozent der Auszubildenden erhalten weniger als 700 Euro.


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Tina Wehrle

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