Letzte Aktualisierung: 22. März 2017

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Bayerische M+E Industrie erreicht Allzeithoch in der Berufsausbildung

Am 22. März 2017 hat Bertram Brossardt eine Bilanz des Ausbildungsjahres 2016 gezogen sowie die Prognose für 2017 und die Ergebnisse der aktuellsten Ausbildungsumfrage in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie vorgestellt.

Ausbildungsverträge in der M+E Industrie

Im vergangenen Jahr wurden in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie rund 14.900 neue Ausbildungsverträge geschlossen. Damit erreichte die M+E Berufsausbildung in Bayern ein Allzeithoch. Die Zahl entspricht einer Steigerung von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für 2017 rechnet Brossardt mit einem weiteren Anstieg um 1,5 Prozent auf dann 15.100 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge.

Ausbildungsvergütung in der bayerischen M+E Industrie

Die tarifliche Ausbildungsvergütung ist in der M+E Industrie sehr attraktiv. 2016 betrug das Azubigehalt durchschnittlich 1.044 Euro, ab 2017 sind es 1.065 Euro.

Übernahmequote

Die Übernahmesituation ist weiterhin gut: 2016 übernahmen knapp die Hälfte der Unternehmen ihre Azubis unbefristet, 87,7 Prozent wurden befristet oder unbefristet übernommen. Wenn der Azubi nicht übernommen wird, so findet dies häufig auf Wunsch des ausgelernten Auszubildenden statt. Nur bei 3,9 Prozent der Fälle wird das Arbeitsverhältnis auf Wunsch des Unternehmens nicht weitergeführt. 2017 werden voraussichtlich 92,7 Prozent befristet oder unbefristet übernommen. Nur 2 Prozent geben an, dass auf Wunsch des Arbeitgebers keine Übernahme stattfindet, 5,4 geben an, dass der ausgelernte Auszubildende auf eigenen Wunsch voraussichtlich nicht übernommen wird.

Kooperation mit dem dualen Partner

38,1 Prozent der bayerischen M+E Unternehmen stimmen "sehr stark" der Aussage zu, dass die Zusammenarbeit mit der Berufsschule gut funktioniere. 56,2 Prozent stimmen dieser Aussage „eher“ zu. Nur 5,7 Prozent geben an, dass die Aussage „eher weniger“ zutrifft. Die Ergebnisse bestätigen erneut, dass die bayerischen M+E Unternehmen mit der Arbeit der Berufsschulen sehr zufrieden bzw. zufrieden sind.

Industrie 4.0 relevante Inhalte werden allerdings noch zu zurückhaltend an den bayerischen Berufsschulen umgesetzt: nur 14,4 Prozent geben an, dass dies bereits stattfindet. Immerhin 47,8 Prozent geben an, dass dies geplant ist. 37,8 Prozent geben an, dass an ihrer Berufsschule keine Industrie 4.0 relevanten Inhalte umgesetzt werden.

Technikinteresse und Technikkompetenz frühzeitig fördern

Das Technikinteresse und die Technikkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu fördern, sehen die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände als wichtige Aufgabe. „Der neue Schwerpunkt der Initiative „Technik - Zukunft in Bayern 4.0“ leistet einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Nachwuchskräftegewinnung im Bereich der Digitalisierung. Die Teilprojekte ‚DigiCamp‘, ,StartApp‘, ,Smart City‘ und ,game groupIT‘ tragen dazu bei, die Medienkompetenz junger Menschen spielerisch zu fördern und Interesse für Berufe der Informations- und Kommunikationstechnologie zu wecken. Auch deshalb unterstützen bayme vbm die Bildungsinitiative des bbw sehr gerne als Hauptsponsoren.“, erklärte Brossardt.


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