Letzte Aktualisierung: 30. August 2016

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Bayerische M+E Industrie erwartet Ausbildungszahlen auf Rekordniveau

Am 03. August 2016 hat bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt in München die Ergebnisse der M+E Ausbildungsumfrage sowie die Prognosen für 2016 und 2017 vorgestellt.

Ausbildungsverträge in der M+E Industrie

In der bayerischen Metall- und Elektroindustrie werden 2016 voraussichtlich 14.800 neue Ausbildungsverträge geschlossen. Das entspricht einem Plus von 0,9 Prozent zum Vorjahr. Für 2017 rechnet Brossardt mit einem weiteren Anstieg um 0,7 Prozent auf dann 14.900 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge.

Ausbildungsvergütung in der bayerischen M+E Industrie

Azubis in der M+E Industrie in Bayern verdienen sehr gut: im Durchschnitt über die gesamte Ausbildungszeit beträgt das Gehalt eines Auszubildenden rund 1.044 Euro im Monat.

Übernahmequote

Die Übernahmequote in der bayerischen M+E Industrie liegt laut Umfrage für den abgeschlossenen Ausbildungsjahrgang 2016 bei rund 92 Prozent. 2017 rechnen die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber mit einer Übernahmequote von rund 98 Prozent. „Die Tatsache, dass immer mehr Übernahmen befristet, beziehungsweise zunächst befristet sind, ist Ausdruck der Unsicherheit in vielen Unternehmen. Insbesondere die weitere Entwicklung der wirtschaftlichen Lage bereitet den Unternehmen Sorge“, erklärte Brossardt.

Bedeutung und Nutzen digitalen Lernens

Aus der Umfrage ging ebenfalls die gestiegene Bedeutung digitalen Lernens in der Ausbildung hervor. Knapp 50 Prozent der bayerischen M+E Unternehmen betrachten den Einsatz digitaler Lernmittel als wichtig. Bereits mehr als 57 Prozent nutzen heute schon digitale Lernmittel in ihrem Ausbildungsalltag, bei 41,3 Prozent ist dies geplant.

Ausbildung von Flüchtlingen und Asylbewerbern

Laut Umfrage besetzen rund 34 Prozent der bayerischen M+E Firmen bereits heute Praktikumsplätze und über sechs Prozent Ausbildungsplätze bewusst mit Flüchtlingen und Asylbewerbern.


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Tina Wehrle

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