Letzte Aktualisierung: 24. September 2020

Information

Duale Partnerschaft als Erfolgsmodell der Berufsausbildung

In der Corona-Krise erbringen sowohl die Betriebe als auch die Berufsschulen eine besondere Leistung. Die Schließung von Berufsschulen hat dazu geführt, dass auch viele Auszubildende plötzlich in der Situation sind, zuhause oder mobil zu lernen. Viele Ausbilder*innen berichten von den unterschiedlichen und kreativen Möglichkeiten, wie ihre Auszubildende beim Lernen zuhause unterstützt werden, z. B. durch Bereitstellung eines Leitfadens, wie das Lernen und Arbeiten zuhause gelingt.

Freistellung für schulische Lernzeit bleibt ein wichtiger Erfolgsfaktor für eine erfolgreiche Ausbildung

Unabhängig davon, ob sich die Auszubildenden in Kurzarbeit oder im betrieblichen Einsatz befinden, bleibt die Freistellung für schulische Lernzeit wichtig.

Die Auszubildenden brauchen weiterhin den nötigen Freiraum, um sich den schulischen Lernstoff erschließen zu können, unabhängig davon, ob die Stoffvermittlung vonseiten der Berufsschulen analog oder digital erfolgt.

Denn das Ziel aller gemeinsamen Bemühungen muss es sein, den Ausbildungserfolg der Fachkräfte von morgen gemeinsam zu ermöglichen und zu sichern.

Die vbw steht in engem Schulterschluss mit dem VLB – Verband der Lehrer an beruflichen Schulen bereit, um bei Fragen und Themen vor Ort zu unterstützen. Kontaktieren Sie uns!

Gestaltung der Ausbildung in Coroanzeiten

Auch unter den erschwerten Bedingungen, die durch die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie für die Betriebe entstehen, wird der Fachkräftenachwuchs weiter mit hohem Engagement ausgebildet und auf die Facharbeiterprüfung vorbereitet.

Der Erfahrungsaustausch mit Ausbilder*innen zeigt aus Sicht der vbw, dass die bayerischen Berufsschulen in kürzester Zeit große Veränderungen im digitalen Lehren und Lernen angestoßen haben.

Auch die Betriebe versuchen die Ausbildung zielorientiert und unter Bereitstellung und Nutzung digitaler Angebote zu gestalten und zum Ziel zu führen. Dies ist angesichts der herausfordernden Situation, zwischen systemrelevanter Hochkonjunktur und Kurzarbeit, eine besonders große Leistung.

Wichtig bleibt, gerade in dieser Situation, gegenseitiges Verständnis für die großen Herausforderungen aufzubringen, die derzeit für beide Lernorte entstehen.

Dies erscheint in Zeiten der sukzessiven Wiederaufnahme des Präsenzunterrichtes an den Berufsschulen und gleichzeitigem Home Schooling aktueller denn je. Durch einen engen Austausch bei Fragen und Problemen sowie einen abgestimmten Informationsfluss, z. B. bezüglich tages- oder wochenweiser Schichtmodelle der Lernorte, kann die Abstimmung zum Wohl der Auszubildenden bestmöglich gelingen.


Drucken
Ansprechpartner
Ansprechpartner

Isabell Grella

Berufliche Bildung, Weiterbildung und Projekte

+49 (0)89-551 78-222
Isabell Grella
nach oben