Letzte Aktualisierung: 19. Oktober 2018

Information

BMBF Bundeswettbewerb "Innovation für eine exzellente berufliche Bildung"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) plant Ende des Jahres den Bundeswettbewerb „Innovationen für eine exzellente berufliche Bildung“ auszuschreiben. Erfahren Sie bereits vor der offiziellen Bekanntmachung mehr über die wesentlichen Förderziele und -bedingungen.

Das BMBF sieht den Bundeswettbewerb als die zentrale Maßnahme im Zuge des im Koalitionsvertrag angekündigten Berufsbildungspakts. Entsprechend plant das BMBF mit einer durchschnittlichen Projektförderung von bis zu 10 Millionen Euro. Diese Gelder werden aus dem Haushalt des Ministeriums bereitgestellt werden.

Ziele des Bundeswettbewerbs

Das BMBF verfolgt mit dem Wettbewerb folgende übergeordnete Ziele:

  • Steigerung der Attraktivität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung
  • Unterstützung von Unternehmen – insbesondere KMU – bei der Gewinnung zukünftiger Fach- und Führungskräfte
  • Ausbau der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung zu einem durchlässigen und qualitativ hochwertigen System

Fördervorgaben

Entsprechend sollen Projekte zur Entwicklung, Erprobung und Umsetzung innovativer Bildungsangebote bzw. -maßnahmen gefördert werden, die letztlich zu strukturellen Weiterentwicklungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung beitragen sollen. Dabei legt das BMBF auf folgende Aspekte besonderen Wert:

  • Schaffung neuartiger, qualitativ hochwertiger Lernortkooperationen
  • Nutzung gemeinsamer Lehr- und Lernorte
  • Sicherstellung eines Innovationstransfers zwischen den beteiligten Kooperationspartnern

Das BMBF will dabei möglichst viel Raum für Innovationen lassen und sieht darüber hinaus bisher keine weiteren Fördervorgaben vor.

Antragsverfahren

  • November / Dezember 2018: offizielle Veröffentlichung des Wettbewerbs
  • bis April 2019: Einreichung von Ideenskizzen beim BMBF. Die Ideenskizzen im Umfang von acht bis zehn Seiten sollen einen ersten Überblick über das Projekt sowie die Kooperation der beteiligten Projektpartner bieten. Auch wenn eine ausführliche Darstellung des Konzepts sowie Absichtserklärung der möglichen Projektpartner zu diesem Zeitpunkt noch nicht notwendig sind, ist bereits zu diesem Zeitpunkt die Zustimmung der zuständigen Landesministerien erforderlich, da die Projekte perspektivisch nachhaltig auf Landes- und Bundesebene etabliert werden sollen. Eine noch zu benennende Jury aus Persönlichkeiten aus den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft wird die Ideenskizzen auswählen, die für die Konzeptphase des Antragsverfahrens zugelassen werden.
  • Juli / August 2019: Beginn der Förderung der Konzeptphase. Für die Projekte, die es in die Konzeptphase geschafft haben, kann für die umsetzungsreife Ausarbeitung der Ideenskizzen in Form von Projektanträgen eine Förderung für Personal- und Dienstreiseausgaben in Höhe von max. 100.000 Euro für einen Zeitraum von sechs Monaten beantragt werden.
  • Januar / Februar 2020: Einreichung der ausgearbeiteten Projektanträge beim BMBF. Die oben bereits erwähnte Jury wählt dann die Projektanträge aus, welche eine Förderung im Rahmen der Erprobungs- und Umsetzungsphase von bis zu 48 Monaten beantragen können. Wie bereits erwähnt, kalkuliert das BMBF in der Erprobungs- und Umsetzungsphase mit einer durchschnittlichen Projektförderung von bis zu 10 Millionen Euro.
  • Mai 2020: Start der Förderung im Zuge der Erprobungs- und Umsetzungsphase

Bewertung

Angesichts der strukturverändernden Wirkung, die sich das BMBF durch die geförderten Projekte für die berufliche Aus- und Weiterbildung verspricht, ist eine hohe Beteiligung von Unternehmen und arbeitgebernahen Institutionen wünschenswert.

Über weitere Informationen des BMBF zum Bundeswettbewerb sowie dessen offizielle Bekanntmachung werden wir Sie informieren.


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Ansprechpartner
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Isabell Grella

Berufliche Bildung, Weiterbildung und Projekte

+49 (0)89-551 78-222
Isabell Grella
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