Die bayerische Wirtschaft

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Letzte Aktualisierung: 01. November 2020

Themen und Services/Nachhaltigkeit + CSR | Position

Nachhaltiges Wirtschaftswachstum

 Volker Leinweber
Volker Leinweber
Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen
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PDF | 1,8 MB

Die vbw steht für ein nachhaltiges Wirtschaften, das auf die drei Ziele Ökonomie, Ökologie und Soziales ausgerichtet ist.

Die drei Säulen der Nachhaltigkeit

Nachhaltiges Wirtschaften oder auch „sustainable development“ bedeutet, dass die heutige Generation ihre Bedürfnisse befriedigt, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, deren Bedürfnisse zu befriedigen. Das Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit umfasst drei Ziele:

  • Ökonomische Nachhaltigkeit
  • Ökologische Nachhaltigkeit
  • Soziale Nachhaltigkeit

Positionen und Ziele der vbw

  • Wachstum und Nachhaltigkeit gehören zusammen.
    Wirtschaften bedeutet, mit Knappheiten umzugehen. Nachhaltigkeit ist die Basis für langfristiges Wachstum.
  • Das Wachstum in Deutschland ist nachhaltig.
    Wirtschaftswachstum ist die Grundvoraussetzung für ökologische und soziale Nachhaltigkeit.
    Ökonomisches Wachstum schafft Einkommen und generiert die finanziellen Mittel für Umweltschutzmaßnahmen und sozialpolitische Ausgaben. Wirtschaftswachstum erlaubt ökologische Innovationen und erleichtert Umverteilungspolitik.
  • Unser Wachstum ist ökologisch nachhaltig.
    Das Wirtschaftswachstum in Deutschland hat sich vom Ressourcenverbrauch entkoppelt. Technologische Innovationen ermöglichen einen effizienteren Umgang mit Energie und Rohstoffen. Dadurch sinkt der Energieverbrauch pro Kopf bzw. Produktionseinheit. In der Folge gehen die Emissionen zurück. Auch die Energieerzeugung wird immer nachhaltiger, indem der Anteil der erneuerbaren Energien stetig zunimmt.
  • Unser Wachstum ist sozial nachhaltig.
    Das Wirtschaftswachstum hat die soziale Lage in Deutschland verbessert. Der wirtschaftliche Erfolg kommt in der Breite der Bevölkerung an. Immer mehr Menschen fanden eine Beschäftigung, zudem konnten dank des ökonomischen Wachstums die Sozialausgaben erhöht werden. In der Folge geht die Armut immer weiter zurück.
  • Die drei Nachhaltigkeitsziele stehen gleichberechtigt nebeneinander.
    Die drei Säulen der Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie und Soziales – bedingen sich gegenseitig. Keines der drei Nachhaltigkeitsziele kann optimal erreicht werden, wenn eines davon vernachlässigt wird. Insbesondere darf die Verfolgung ökologischer und sozialer Nachhaltigkeitsziele nicht zu Lasten des ökonomischen Aspektes gehen.
  • Nachhaltigkeit muss auch vom Verbraucher ausgehen.
    Nachhaltiges Wirtschaften wird durch das Konsumverhalten beeinflusst. In einer Marktwirtschaft richten Unternehmen das Angebot ihrer Produkte oder Dienstleistungen an der Nachfrage aus. Der Konsument hat hier große Steuerungsmöglichkeiten.
  • Die Wirtschafts- und Sozialpolitik muss ebenfalls nachhaltig ausgestaltet sein.
    Auch der Staat ist gefordert, nachhaltig zu handeln. Die wirtschafts- und sozialpolitischen Rahmenbedingungen müssen so ausgestaltet sein, dass die künftigen Generationen die gleichen Chancen auf Wohlstand haben wie die gegenwärtige. Dies betrifft insbesondere die Haushaltspolitik und das System der sozialen Sicherung. Zudem müssen die politischen Maßnahmen zur Erreichung der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeitsziele marktkonform ausgestaltet sein.
  • Die Soziale Marktwirtschaft ist eine nachhaltige Wirtschaftsordnung.
    Unser System der Sozialen Marktwirtschaft hat alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit im Blick. Kernelement ist der auf Wettbewerb und Leistung beruhende Marktmechanismus, der am effizientesten und effektivsten für Wachstum und Wohlstand sorgt. Die Soziale Marktwirtschaft berücksichtigt aber, dass der reine Marktmechanismus soziale und ökologische Aspekte zum Teil unvollkommen berücksichtigt.