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vbw relaunch/PresseCenter | Pressemitteilung

vbw begrüßt neue Bayerische Gigabitrichtlinie / Brossardt: „Herausragende Chance für Kommunen auf ein digitales Upgrade“

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 Robert Seidl
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Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. unterstützt ausdrücklich die ab dem 02. März 2020 geltende Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von gigabitfähigen Breitbandnetzen im Freistaat Bayern. „Den Kommunen und damit den ansässigen Unternehmen sowie Privathaushalten steht der weitere Weg in das zukunftsfähige Gigabitnetz weit offen. Gerade Firmen, die auf digitale Vertriebswege, Produktion und Kommunikation setzen, benötigen längst Bandbreiten jenseits von 30 Mbit/s“, kommentierte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt die neue Richtlinie des für den Breitband-Ausbaus zuständigen Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat. „Die Gemeinden sind jetzt am Zug und müssen das staatliche Angebot zur Förderung des Breitbandausbaus nutzen, um für Unternehmen eine attraktive, digitale Infrastruktur zu schaffen, die im Zeitalter der Digitalisierung ein wichtiger Standortvorteil ist. Der zügige Ausbau der Breitbandnetze ist für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und den Erhalt der Zukunftsfähigkeit jeder Kommune von zentraler Bedeutung.“

Wie bereits die vbw Studie „Versorgungsgrad der digitalen Infrastruktur“ zeigt, waren Ende 2018 für fast 94 Prozent der Haushalte in Bayern leistungsfähige Breitbandanschlüsse mit mindestens 30 Mbit/s verfügbar. Eine flächendeckende Versorgung mit mindestens 100 Mbit/s hatten aber nur circa 80 Prozent der Haushalte, somit sind in diesem Bereich der Datenübertragungsraten noch erhebliche Anstrengungen erforderlich. „Mit der neuen Fördermöglichkeit sind wir auf einem guten Weg, Gigabitnetze auch in der Fläche zu ermöglichen. Der Markt soll so viel regeln wie möglich, dort aber, wo sich Investitionen nicht lohnen, springt der Staat ein. Die Gigabitrichtlinie schafft die Voraussetzung dafür, endgültig die letzten ‘grauen Next Generation Access (NGA)-Flecken‘ zu schließen“, sagte Brossardt.

Zum Ausbau der digitalen Infrastruktur gehört natürlich auch das Mobilfunknetz. „Konkret sind Bayerns Kommunen gefordert, das Mastenförderprogramm bestmöglich zu nutzen, die Betreiber bei der Suche nach Funkstandorten zu unterstützen und den weiteren Ausbau der leitungsgebundenen Netze engagiert voranzubringen. Bis zum Jahr 2025 muss 5G flächendeckend verfügbar sein, wenn Bayern Leitmarkt für industrielle Internet of Things (IoT)-Anwendungen und autonomes Fahren sein soll“, so Brossardt.