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vbw relaunch/PresseCenter | Pressemitteilung

Pressemitteilung zum Frauen-Gleichstellungstag / Potenziale von Frauen für den Arbeitsmarkt heben

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 Evi Moder
Evi Moder
Presse- / Öffentlichkeitsarbeit
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Zum „Frauen-Gleichstellungstag“ am 26. August 2020 unterstreicht die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die Bedeutung von mehr Chancengleichheit für Frauen. „Wir können es uns nicht leisten, auf die Talente, Qualitäten und Kompetenzen von Frauen zu verzichten. Dass Frauen beruflich, politisch und gesellschaftlich noch stärker präsent sind, liegt sowohl im Interesse der Wirtschaft als auch der Gesellschaft insgesamt. Um dies zu erreichen, brauchen wir die passenden Rahmenbedingungen, auch zur besseren Vereinbarung von Beruf und Familie“, fordert vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

In vielen Bereichen ist Chancengleichheit von Frauen und Männern bereits Realität. Wo dies noch nicht der Fall ist, setzt sich die vbw für Anreize und Förderung über die gesamte Bildungs- und Erwerbsbiografie hinweg ein. „Zwang und staatliche Verordnungen lehnen wir ab. Wir brauchen Chancen für Frauen, keine Quoten“, betont Brossardt. Ein Ziel der vbw ist es, Frauen noch besser über die sehr guten Perspektiven in technischen Berufen zu informieren. Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm zum Beispiel unterstützen dazu Initiativen an Schulen und Hochschulen wie die „Girls‘ Day Akademie“, die „Mädchen-für-Technik-Camps“ und die „Forscherinnen-Camps“. Hinzu kommen Projekte zur Förderung des beruflichen Wiedereinstiegs von Frauen sowie zur Förderung des Entwicklungspotenzials für weibliche Führungskräfte.

Mit zahlreichen Maßnahmen wie flexiblen Arbeitszeitmodellen und betrieblicher Kinderbetreuung ermöglichen bayerische Unternehmen eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Betrieben und Beschäftigten gleichermaßen zugutekommt und weiter ausgebaut werden muss. Denn Fakt in der Gesellschaft ist heute nach wie vor, dass Frauen den größeren Anteil in der Familienarbeit leisten und hier unterstützt werden müssen. „Unsere Unternehmen nehmen ihre Verantwortung auf betrieblicher Ebene wahr und haben auch während des erhöhten Betreuungsbedarfs von Eltern durch die Corona-bedingten Schul- und Kitaschließungen schnell und unkompliziert passgenaue Lösungen für ihre Mitarbeiter*innen gefunden. Es ist darüber hinaus wichtig, dass die Politik die Rahmenbedingungen für Familienfreundlichkeit kontinuierlich verbessert, aber die Flexibilität nicht durch Überregulierung einengt“, betont Brossardt.