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vbw relaunch/PresseCenter | Pressemitteilung

vbw: Anstieg der EEG-Umlage um 231 Prozent in zehn Jahren nicht akzeptabel

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 Rafael Freckmann
Rafael Freckmann
Presse / Öffentlichkeitsarbeit
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Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. bewertet das Erneuerbare-Energien-Gesetz 20 Jahre nach seinem Inkrafttreten am 01. April 2000 weiterhin kritisch. „Auch wenn das EEG als Markteinführungsinstrument durchaus funktioniert hat, ist die Situation schon längst eine andere. Das EEG und weitere staatlich veranlasste Kosten stehen für mehr als die Hälfte des Strompreises. Allein in den letzten zehn Jahren ist die EEG-Umlage um 231 Prozent gestiegen, im letzten Jahr um 5,5 Prozent auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde. Das belastet die internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts zusätzlich zu allen anderen Problemen der Unternehmen und muss dringend behoben werden. Wir müssen die Erneuerbaren Energien zügig in ein marktwirtschaftliches System überführen, vor allem, da diese ein immer größeres Gewicht im Strommix einnehmen. Dazu gehört auch, den Einspeisevorrang auf den Prüfstand zu stellen. Gleichzeitig muss es Rechtssicherheit geben, dass der Energiepreis nicht nur stabil bleibt, sondern perspektivisch sinkt“, so vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die vbw begrüßt, dass das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung eine schrittweise Absenkung der EEG-Umlage vorsieht. „Hier dürfen wir aber nicht stehenbleiben: Auch die Stromsteuer muss jetzt auf das europarechtlich zulässige Minimum gesenkt werden. Das gibt einen entscheidenden Impuls für den Klimaschutz, gerade im Hinblick auf die Sektorenkoppelung. Niedrige Strompreise sind ein wichtiger Treiber für klimafreundliche Technologien“, mahnt Brossardt.