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vbw relaunch/PresseCenter | Pressemitteilung

Orff meets Weltmusik – Verbände bayme vbm vbw zum 10. Mal Hauptsponsoren / vbw Präsident Hatz mahnt beim Vorempfang mehr gegenseitigen Respekt an

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 Andreas Ebersperger
Andreas Ebersperger
Presse / Öffentlichkeitsarbeit
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Orff meets Weltmusik – unter diesem Motto stand das diesjährige traditionelle Neujahrskonzert der Bayerischen Staatsregierung im Konzerthaus Berlin. Die Bayerische Philharmonie und Violons Barbares spielten unter der Leitung von Mark Mast anlässlich des 125. Geburtstags von Carl Orff Auszüge aus den Carmina Burana sowie Stücke symphonischer Weltmusik. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm unterstützten das Konzert als Hauptsponsoren zum zehnten Mal.

vbw Präsident Wolfram Hatz hob in seiner Begrüßung hervor, dass die Bayerische Philharmonie seit nunmehr über 25 Jahren die Kulturlandschaft Bayerns bereichert: „Unter ihrem Dach musizieren Chöre und Orchester aus dem Profi-, Laien- und Nachwuchsbereich in unterschiedlichen Altersgruppen. Im gemeinsamen Musizieren werden wichtige Grundwerte für unser Zusammenleben und für das Funktionieren unserer Gesellschaft vermittelt. Wir freuen uns, Teil dieser Veranstaltung zu sein.“

Beim vbw Vorempfang zum Konzert mit rund 300 geladenen Gästen sagte Hatz: „Das Neujahrskonzert ist Ausdruck der erfolgreichen Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik in Bayern. Es ist zudem ein Forum, den Dialog zwischen Bayern und Berlin zu fördern. Auch in diesem Jahr sind aus Bayern wieder allein rund 150 Unternehmer und Verbandsvertreter angereist.“

Hatz äußerte zwei Wünsche für das neue Jahr: „Wir können nicht zu allem `Nein´ sagen. Es gibt kein Projekt und Vorhaben mehr, gegen das sich nicht sofort massiver Widerstand formiert. Ich nenne nur das Beispiel Energiepolitik: Wir können nicht gegen alles sein: gegen Stromleitungen, gegen Kohle, gegen Wasserkraft, gegen Pumpspeicherkraftwerke und gegen Windräder. Wer Strukturwandel will, muss auch ertragen, dass er stattfindet. Wir müssen als Gesellschaft wieder lernen, Gestaltungswillen zu zeigen und für etwas einzutreten.“

Als zweiten Wunsch nannte Hatz, sich gegenseitig wieder mehr Respekt entgegenzubringen: „Es hat sich leider eingebürgert, alles und jeden zu verunglimpfen, gerade auch diejenigen, die für unser Land etwas leisten und Arbeitsplätze schaffen. Was wir brauchen, ist wieder mehr Respekt gegenüber staatlichen und gesellschaftlichen Institutionen, zwischen den Generationen, zwischen der Stadt- und Landbevölkerung und mehr Respekt zwischen Wohlhabenden und weniger Begüterten. Nur dann kann unser Gemeinwesen blühen. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass wir alle wieder zu Respektspersonen werden.“