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vbw relaunch/PresseCenter | Pressemitteilung

In Bayern mehr als anderswo: Kurzarbeit sichert Liquidität und Beschäftigung / Brossardt: „Freistaat wegen des hohen Industrieanteils weiterhin besonders betroffen“

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 Andreas Ebersperger
Andreas Ebersperger
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Bayern ist von der Kurzarbeit am stärksten von allen Bundesländern betroffen, aber auch im Freistaat geht die Kurzarbeit kontinuierlich zurück. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des ifo-Instituts zur Kurzarbeit im Freistaat. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. macht deutlich, dass von Normalität noch keine Rede sein kann: „Im September waren 14 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Bayern in Kurzarbeit, nach 18 Prozent im August. Bundesweit waren es 11 Prozent. Die absolute Zahl im Freistaat sank von einer Million auf 825.000. Wegen des hohen Industrieanteils, insbesondere der starken Metall- und Elektroindustrie, sowie dem wichtigen Gastgewerbe ist in Bayern die Kurzarbeit nach wie vor verbreiteter als in anderen Bundesländern“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

In den gesunkenen Kurzarbeiterzahlen sieht die vbw gleichzeitig ein Anzeichen, dass die Maßnahme Kurzarbeit wirkt. „Die Kurzarbeit verschafft den Unternehmen Planungssicherheit und Liquidität. Mithilfe der Kurzarbeit sind die Unternehmen in der Lage, Beschäftigung zu sichern und Jobs über die Krise zu retten. Erfreulich ist, dass die Kurzarbeit mittlerweile kontinuierlich abgebaut wird. Das unterstreicht, dass Kurzarbeit ein vorübergehendes Phänomen ist. Auch die deutlich gesunkenen Arbeitslosenzahlen vom September zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Nach Einschätzung der vbw sind die Unternehmen in Bayern auf die staatlichen Unterstützungsmaßnahmen, insbesondere die Kurzarbeit, weiterhin dringend angewiesen. Sie begrüßt daher die Verlängerung der Kurzarbeit-Sonderregelung bis Ende 2021.