Die bayerische Wirtschaft

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vbw relaunch/PresseCenter | Pressemitteilung

Gleichrangigkeit von Ökonomie, Ökologie und Sozialem muss akzeptiert sein

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 Robert Seidl
Robert Seidl
Presse / Öffentlichkeitsarbeit
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Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. bekennt sich zu einem nachhaltigen Wirtschaften, das an den drei Zielen der Ökonomie, Ökologie und Sozialem ausgerichtet ist. „Ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum ist die Basis für die Verfolgung von umwelt- und sozialpolitischen Zielen. Nur eine stabile und leistungsfähige Wirtschaft generiert die dafür erforderlichen finanziellen Mittel und führt zu den technologischen Innovationen für sozialen und ökologischen Fortschritt. Unsere Soziale Marktwirtschaft vereint diese drei Aspekte der Nachhaltigkeit gleichberechtigt in sich und ist somit auch in Zukunft der beste Träger unseres gesellschaftlichen Wohlstands“, sagt Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw.

Die vbw betont in einem entsprechenden Positionspapier die ökologische Nachhaltigkeit des deutschen Wirtschaftswachstums und wendet sich gegen zunehmende Wachstumsmüdigkeit und -kritik: „Dank eines seit Jahrzehnten kontinuierlichen Wirtschaftswachstums waren in Deutschland Investitionen und Innovationen möglich, die einen spürbar effizienteren Umgang mit Energie und Rohstoffen ermöglichten. Im Ergebnis stieg die Energieproduktivität von 1991 bis 2018 um ganze 63 Prozent. Der Energieverbrauch ging seit Mitte der 2000er Jahre bis 2018 um mehr als zehn Prozent zurück. Durch eine effiziente Energienutzung sanken die durch Industrieprozesse verursachten CO2-Emissionen seit 1991 um 25 Prozent.“

Doch auch gerade die soziale Bedeutung eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums ist laut vbw elementar. „Der wirtschaftliche Erfolg Deutschlands kam in der Breite der Bevölkerung an. Mit 45,3 Millionen Erwerbstätigen wurde 2019 ein Beschäftigungsrekord erreicht. Die Arbeitslosenquote war mit fünf Prozent so niedrig wie zuletzt Ende der 70er Jahre. Zugleich machte die florierende Wirtschaft eine stetige Ausweitung der Sozialausgaben auf über eine Billion Euro im Jahr 2019 möglich. Hierbei müssen wir aufpassen, dass die überdurchschnittlich gestiegene Sozialausgabenquote trotz der Corona-Krise langfristig nicht noch weiter steigt und die finanziellen Spielräume für öffentliche Investitionen ausbremst“, so Brossardt.