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vbw relaunch/PresseCenter | Pressemitteilung

Fachkräftegipfel im Kanzleramt: vbw fordert Abbau der Bürokratie bei der Anwerbung ausländischer Fachkräfte / Brossardt: „Zuerst inländisches Fachkräftepotenzial heben“

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 Andreas Ebersperger
Andreas Ebersperger
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Die Sicherung von Fachkräften bleibt in den nächsten Jahren eine zentrale Herausforderung für Deutschland und Bayern. Darauf weist die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. im Vorfeld des Fachkräftegipfels heute Abend im Kanzleramt hin. „Der Studie `Arbeitslandschaft 2025´ zufolge werden in rund sechs Jahren 2,9 Millionen Fachkräfte am deutschen Arbeitsmarkt fehlen, davon allein 350.000 in Bayern. Besonders betroffen sind unter anderem die EDV, die Herstellung von elektronischen und optischen Geräten sowie von Kraftwagen und Kraftwagenteilen. Auch im Informations- und Kommunikationssektor, bei unternehmensnahen Dienstleistungen sowie im Gesundheits- und Sozialwesen steigt die Nachfrage rasant“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Zur Fachkräftesicherung fordert die vbw vor allem die gezielte Nutzung aller inländischen Potenziale. Brossardt: „In einigen Branchen werden wir zusätzlich auch Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland brauchen, um den wachsenden Bedarf an Arbeitskräften zu decken. Wir begrüßen daher das Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Insbesondere die geplanten Vermittlungsabsprachen mit einzelnen Ländern, wonach ein schnellerer und vereinfachter Zugang ausländischer Fachkräfte in den deutschen Arbeitsmarkt geplant ist, müssen vorrangig verfolgt werden. Zudem brauchen wir schnellere Visaverfahren und weitere Fördermöglichkeiten beim Spracherwerb.“