Die bayerische Wirtschaft

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vbw relaunch/PresseCenter | Pressemitteilung

Exporte der Fahrzeugbranche weit unterdurchschnittlich / Brossardt: „Sorgenfall USA / Positiver Blick nach China und Österreich“

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 Robert Seidl
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Die bayerische Automobil- und Zuliefererindustrie schneidet laut den jüngsten Außenhandelszahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik im Vergleich zu anderen Branchen weit unterdurchschnittlich ab. „Branchenübergreifend zeichnet sich im Juni mit einem Minus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat eine leichte Erholung der bayerischen Wirtschaft ab. Die Exporte von Personenkraftwagen und Wohnmobilen hinken dieser Entwicklung jedoch mit einem Rückgang um fast 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hinterher, im ersten Halbjahr sind es fast 40 Prozent. Wir haben im Automobilsektor noch einen sehr langen Aufholprozess vor uns, der durch eine Verlängerung der Kurzarbeiterregelung unterstützt werden sollte“, kommentiert der Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bertram Brossardt, die heute veröffentlichten Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik.

Sorge bereitet laut Brossardt die Entwicklung der USA: „Der Vergleich von Mai 2020 mit dem Mai 2019 ergibt einen großen Exportrückgang von Minus 54 Prozent. In der Relation dazu ist der Rückgang von 27 Prozent im Vergleich von Juni 2020 zum Juni 2019 geringer. Die USA bleiben jedoch aufgrund ihrer enormen Bedeutung für die bayerische Wirtschaft weiterhin ein Problemfall. Hoffnung machen uns hingegen die Zahlen aus China und Österreich. Mit einem Minus von 0,2 bzw. 9,2 Prozent nähern sich die Exporte in beiden Ländern wieder dem Vorjahresniveau“. Der Exportrückgang in das Vereinigte Königreich belief sich im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 21,8 Prozent und nach Italien um 15,4 Prozent. In die EU-Länder der 27 fielen die Exporte um 12,5 Prozent.