Die bayerische Wirtschaft

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vbw relaunch/PresseCenter | Pressemitteilung

Corona-Pandemie belastet bayerische Exporte im April dramatisch / Brossardt: „Ausfuhren der Automobilbranche fast komplett eingebrochen“

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 Robert Seidl
Robert Seidl
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Der Rückgang im bayerischen Außenhandel hat im April 2020 ein dramatisches Niveau erreicht. So sanken die Exporte gegenüber dem Vorjahresmonat um 41 Prozent und die Importe um 32 Prozent. „Wie erwartet offenbart die Corona-Krise mit dem ersten vollen Lockdown-Monat April ihre erheblichen Auswirkungen auf die bayerische Industrie und insbesondere unsere wichtige Automobilindustrie. Bei den Personenkraftwagen und Wohnmobilen gab es einen Rückgang in Höhe von 95,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Besonders hohe Rückgänge haben wir leider in vielen für Bayern wichtigen Exportländern zu verzeichnen. So fielen die Ausfuhren nach Italien um fast 49 Prozent, nach Österreich um 39,1 Prozent, in die Vereinigten Staaten um knapp 47 Prozent sowie nach China um 21,1 Prozent“, kommentiert der Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bertram Brossardt, die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes Bayern.

„Die bayerischen Außenhandelszahlen für Mai lassen ähnlich schlechte Zahlen befürchten. Der Umfang des Konjunkturpakets der Bundesregierung ist nicht zu knapp bemessen. Jetzt gilt es, zügig und nachhaltig unsere Unternehmen zu stärken, zum Beispiel mit deutlichem Bürokratieabbau, niedrigeren Energiepreisen, einem Belastungsmoratorium sowie Steuerentlastungen“, so Brossardt.