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    Letzte Aktualisierung: 10. September 2013

    Pressemitteilung

    Studie: Unternehmer aktuell zufrieden mit Standort Schwaben – Handlungsbedarf für die Zukunft

    10.09.2013 - Augsburg

    Die schwäbischen Unternehmer schätzen die aktuell hohe Standortqualität ihrer Region. Damit das künftig so bleibt, wünschen sie Verbesserungen, speziell Maßnahmen zur Fachkräftesicherung in Schwaben. Das geht aus zwei Studien der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hervor. Der Verband hatte bereits eine Untersuchung vorgestellt, in der die Beschaffenheit des Standorts analysiert wurde. Danach punktet Schwaben mit einer guten Verkehrsinfrastruktur sowie leistungsfähigen lokalen Wertschöpfungsverbünden. Die nun vorgestellte Studie basiert auf der früheren Erhebung und beleuchtet die Prioritäten der Unternehmer zur Verbesserung des Standorts. „Für die Zukunft wünschen sich die Unternehmer aus Schwaben vor allem Maßnahmen bei den Themen Fachkräfteversorgung sowie Energie- und Stromversorgung“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

    Um den Fachkräftebedarf zu decken, befürworten 78,9 Prozent der schwäbischen Umfrageteilnehmer weitere staatliche Initiativen zur Unterstützung der Ausbildung von Jugendlichen. Bayernweit sprachen sich dafür 74,3 Prozent aus. 78,4 Prozent der Unternehmen aus dem Regierungsbezirk beantworten zudem die Frage nach zusätzlichen politischen Maßnahmen zur Unterstützung der beruflichen Weiterbildung positiv. Auch hier wurde der bayerische Durchschnitt von 71,6 Prozent Zustimmung klar übertroffen. 57,5 Prozent der schwäbischen Unternehmer halten Erleichterungen bei der Zuwanderung von Hochqualifizierten aus dem Ausland für dringlich. Bayernweit sind es 51,2 Prozent.

    Im Bereich Energie- und Stromversorgung räumen 82,9 Prozent dem Auf- und Ausbau regionaler Pilotprojekte für intelligente Verteilnetze eine hohe Priorität ein (Gesamtbayern: 76 Prozent). Im Vergleich zum bayerischen Durchschnitt stimmt auch ein höherer Prozentsatz der schwäbischen Unternehmer dem Vorschlag zu, die Rahmenbedingungen anzupassen, um marktwirtschaftliche Anreize für konventionelle Kraftwerke und Speicher zu setzen.


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    Ansprechpartner

    Dr. Lutz Korndörfer

    Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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    Lutz Korndörfer
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