Pressemitteilung

Arbeitnehmerzufriedenheit in Deutschland auf hohem Niveau

München, 18.01.2012 von Andreas Ebersperger
Brossardt: „Betriebe zeigen vor allem bei der Gesundheitsvorsorge große Verantwortung“

Die Arbeitnehmer in Deutschland sind mit ihrem Arbeitsplatz und den Arbeitsbedingungen zufrieden. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft unter 2.000 Beschäftigten. Danach sind 50 Prozent mit ihrer Arbeit zufrieden, 45 Prozent der Erwerbstätigen gaben an, sogar sehr zufrieden zu sein. Fünf Prozent der Erwerbstätigen sind mit ihrer Arbeit unzufrieden. Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.: „Dieses Ergebnis zeigt, dass sich die Arbeitnehmer in den Firmen wohlfühlen.“
 
Als Parameter für die individuelle Beurteilung der Arbeitszufriedenheit wurden bei der Untersuchung Arbeitsinhalte, die Arbeitsbedingungen, das Betriebsklima, das Arbeitseinkommen, die Arbeitszeiten und die Aufstiegschancen herangezogen.
 
Die Untersuchung belegt, dass mit steigender Qualifikation und mit zunehmenden Herausforderungen am Arbeitsplatz die Arbeitszufriedenheit wächst. Brossardt: „Dies untermauert die Wichtigkeit von Ausbildung, Qualifizierung und Weiterbildung. Eine breite Bildungsoffensive ist entscheidend dafür, dass der Einzelne seine Beschäftigungschancen verbessern und die Erwerbsbeteiligung in unserem Land insgesamt erhöht werden kann. Die vbw hat hierzu umfangreiche Programme gestartet.“
 
Die Unternehmen leisten einen zentralen Beitrag zur Arbeitnehmerzufriedenheit. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Gesundheitsfürsorge. Brossardt: „Laut der Umfrage haben 93 Prozent der Unternehmen im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsplatzes eingeleitet. Jede zweite Firma bietet beispielsweise Gesundheitszirkel an.“ Diese Fürsorge wird von den Mitarbeitern entsprechend honoriert. So gaben rund zwei Drittel der Männer und 60 Prozent der Frauen an, der Betrieb kümmere sich gut oder sehr gut um ihre Gesundheit. Lediglich 9,2 Prozent der Männer bzw. 12,5 Prozent der Frauen waren unzufrieden.
 
Brossardt: „Wir brauchen nicht nur hoch qualifizierte, sondern vor allem auch gesunde, motivierte und leistungsfähige Mitarbeiter. Betriebliches Gesundheitsmanagement wird daher für die Unternehmen immer stärker zum Wettbewerbsfaktor. Auch deshalb engagieren sich viele Unternehmen für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter.“

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Andreas Ebersperger
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